Einsturzgefahr in Berlin-Mitte: Dramatische Sicherungsaktion gestartet!

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Am 29.08.2025 wurde ein Mehrfamilienhaus in Berlin-Mitte wegen akuter Einsturzgefahr evakuiert. THW sicherte das Gebäude.

Am 29.08.2025 wurde ein Mehrfamilienhaus in Berlin-Mitte wegen akuter Einsturzgefahr evakuiert. THW sicherte das Gebäude.
Am 29.08.2025 wurde ein Mehrfamilienhaus in Berlin-Mitte wegen akuter Einsturzgefahr evakuiert. THW sicherte das Gebäude.

Einsturzgefahr in Berlin-Mitte: Dramatische Sicherungsaktion gestartet!

In Berlin-Mitte kam es am Donnerstag zu einem besorgniserregenden Vorfall, der die Anwohner auf Trab hielt. Der Dachstuhl eines fünfstöckigen Gebäudes in der Reinhardtstraße ist akut einsturzgefährdet, was zur sofortigen Räumung des Hauses führte. Insgesamt 17 Bewohner mussten das Gebäude verlassen, während Spezialkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) rund um die Uhr im Einsatz waren, um das Dach zu sichern. Die Sicherungsmaßnahmen starteten nach einer umfassenden Situationsanalyse und dauerten bis kurz nach Mitternacht.

Wie rbb24 berichtet, gab es bereits vor einigen Tagen Hinweise auf einen Schaden, da sich der Dachstuhl nach vorne verschoben hatte. Zusätzlich wurde beobachtet, dass die Dachkonstruktion die Fassade nach außen drückte, was eine besorgniserregende Wölbung zur Folge hatte. Das THW kam mit 50 Einsatzkräften und befestigte Greifzangen mit Seilen an der Konstruktion, um die Stabilität der Konstruktion zu gewährleisten.

Die näheren Umstände

Die Reinhardtstraße, die sich in unmittelbarer Nähe des Friedrichstadt-Palasts befindet, wurde zwischen der Friedrichstraße und der Albrechtstraße für den Verkehr gesperrt. alle parkenden Autos mussten entfernt oder abgeschleppt werden, wobei die Eigentümer für die Abschleppkosten nicht aufkommen mussten. Ein Statiker war ebenfalls vor Ort, um die Sicherungsmaßnahmen zu überprüfen und gab das Gebäude letztlich als stabil an, was die Rückkehr der Bewohner für Freitagnachmittag ermöglichte, sofern die Bauaufsicht keine weiteren Komplikationen feststellt.

Wie Tagesspiegel anmerkt, wurde das Gebäude vor 20 Jahren saniert. Anwohner hatten einen Statiker beauftragt, nachdem sie den Schaden entdeckt hatten – es gibt sogar Bilder, die zeigen, dass die Verschiebung des Dachs bereits seit 2022 sichtbar war. Diese Art von Situation erfordert besondere Aufmerksamkeit, um sicherzustellen, dass das Risiko eines neuen, ähnlichen Vorfalls, wie er im April in Berlin-Schöneberg dokumentiert wurde, minimiert wird.

Anforderungen an die Sicherheit

Nach dem Arbeitsschutzgesetz haben bauliche und technische Maßnahmen Vorrang vor organisatorischen Maßnahmen, um Absturzgefahren zu vermeiden, wie aus Informationen auf bauer.de hervorgeht. In diesem Kontext lassen sich mehrere Maßnahmen ableiten, die in derartigen Fällen beachtet werden müssen, wie die regelmäßige Durchführung von Sichtprüfungen auf Mängel und die Gewährleistung der Standsicherheit von Gebäuden.

Mit dem Vorfall kommt die Verantwortung auf die Eigentümer, die notwendigen abschließenden Sicherungsmaßnahmen durchzuführen. Dazu gehört auch, dass geeignete Schutzmaßnahmen, wie das Einrichten von Barrieren und Sicherungen an Absturzkanten, in die Wege geleitet werden müssen, um die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten.

Die Wiederherstellung der Sicherheit für die Bewohner und die Sicherstellung des Gebäudes haben jetzt höchste Priorität. Die Beteiligten hoffen auf eine schnelle Lösung, um das Zuhause der Anwohner bald wieder zugänglich zu machen.