Künstliche Intelligenz trifft auf Musik: Berlin singt für die Zukunft!

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Holly Herndon und Mat Dryhurst experimentieren in Berlin mit KI-Musik und Laienchören, um Vorurteile abzubauen und neue Modelle zu entwickeln.

Holly Herndon und Mat Dryhurst experimentieren in Berlin mit KI-Musik und Laienchören, um Vorurteile abzubauen und neue Modelle zu entwickeln.
Holly Herndon und Mat Dryhurst experimentieren in Berlin mit KI-Musik und Laienchören, um Vorurteile abzubauen und neue Modelle zu entwickeln.

Künstliche Intelligenz trifft auf Musik: Berlin singt für die Zukunft!

Die Welt der Musik steht vor einem grundlegenden Wandel, nicht zuletzt durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Zu beobachten ist dies bei den wöchentlichen Performances von Holly Herndon und Mat Dryhurst, die Laienchöre in die Berliner Kunst-Werke einladen. Heute, am 9.11.2025, singt der Chor der Humboldt-Universität und bietet den beiden Künstlern die Möglichkeit, ihre Stimmen für einen KI-Datensatz zu verwenden. Das Ziel dieses innovativen Experiments ist klar: Die beiden möchten Vorbehalte gegen KI-Kunst abbauen und einen Dialog anstoßen über die Rolle, die KI in der kreativen Industrie spielen kann. Herndon hebt hervor, dass die Trainingsdaten für KIs aus der menschlichen Kultur stammen und daher nicht fremd sind, was die essenzielle Verknüpfung von Mensch und Maschine unterstreicht. Laut Spiegel fordern die beiden Pioniere im Bereich KI-Musik ein Umdenken in der Branche, da viele Profimusiker die Angst vor einer Ersetzung durch KI hegen. Dies könnte eine große Herausforderung darstellen.

Die Zahlen sprechen für sich: Laut Deezer sind bereits 28% der hochgeladenen Stücke auf der Plattform KI-Produkte – das sind etwa 30.000 Songs täglich. Spotify hat in den letzten 12 Monaten sogar 75 Millionen KI-Songs gelöscht. Eine Studie prognostiziert, dass bis 2028 KI-Musik 20% der Einnahmen von Streamingdiensten ausmachen wird. Dies könnte für Musikschaffende zu einem erheblichen Verlust von 10 Milliarden Euro in den nächsten fünf Jahren führen.

Ein alternativer Ansatz

Herndon und Dryhurst nutzen ihr Chorexperiment, um ein alternatives Modell für die Musikindustrie zu präsentieren. Über 1000 Chormitglieder haben ihre Stimmen als Trainingsdaten gespendet, während die beiden ihre KI-Musik im Studio demonstrieren. Sie verwenden dabei Gesang aus früheren Experimenten und ein KI-Modell, das sie Holly+ nennen. Ihr Ziel ist es, diese KI-Modelle künftig im Internet frei zur Verfügung zu stellen, was Künstlern und Forschern die Möglichkeit geben soll, kreativ zu experimentieren. Ein weiterer Fokus liegt auf der Förderung der Public Domain.

Allerdings erkennen sie auch die Herausforderungen, die mit der Entwicklung einer öffentlichen KI verbunden sind. Die Rolle der Kunst sehen sie darin, Visionen für alternative Ansätze zu entwickeln und die Diskussion zu öffnen. In Zeiten, in denen etablierte Unternehmen wie OpenAI, Google und Microsoft bereits urheberrechtlich geschützte Musik für ihre KI-Modelle nutzen, ist es wichtig, dass auch unabhängige Stimmen gehört werden.

Doch nicht nur im Bereich der Musik wird KI mehr und mehr relevant. Auch im Beschaffungsprozess für Vertragsmöbel, etwa in der Büromöbelbranche, zeigt KI ihre Stärken. Unabhängig von Projektgröße oder Budget wird auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden eingegangen und ein umfassendes Serviceprogramm angeboten, welches Raumplanung, Projektmanagement und mehr umfasst. So können Unternehmen nicht nur direkt Möbel kaufen, sondern auch auf verschiedene Kaufoptionen zurückgreifen, was die Effizienz steigert. Ab dem 31. März 2025 wird zudem ein Zuschlag von 2,48% auf alle Bestellungen erhoben, eine wichtige Info für zukünftige Käufer, wie auf ki.com zu lesen ist.

Der Dialog über Technologien ist heute wichtiger denn je. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Synergie zwischen Mensch und Maschine in der Kreativwirtschaft entwickeln wird. Werden wir die Veränderungen als Chance oder als Bedrohung wahrnehmen? Nur die Zeit wird es zeigen.