Bahnübergang in Brandenburg: Eröffnung im Dezember ungewiss!

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Bahnübergang in Brandenburg an der Havel bleibt bis Dezember 2025 gesperrt. Oberbürgermeister fordert zügige Klärung.

Bahnübergang in Brandenburg an der Havel bleibt bis Dezember 2025 gesperrt. Oberbürgermeister fordert zügige Klärung.
Bahnübergang in Brandenburg an der Havel bleibt bis Dezember 2025 gesperrt. Oberbürgermeister fordert zügige Klärung.

Bahnübergang in Brandenburg: Eröffnung im Dezember ungewiss!

Ein heißes Eisen ist der Bahnübergang an der neuen Plane-Überfahrt in Brandenburg an der Havel. Wie maz-online.de berichtet, bleibt die Durchfahrt vermutlich bis Dezember gesperrt, da wichtige Prüfungen und Genehmigungen noch ausstehen. Nach dem Abschluss der Bauarbeiten am 26. September wartet der Bahnübergang noch auf die endgültige Abnahme durch einen Prüfingenieur der DB Infra Go.

Am 7. November wurden die Unterlagen für die Kreuzung von der Deutschen Bahn AG aktualisiert. Diese müssen nun durch einen Planprüfer bestätigt werden, was ein bis zwei Wochen in Anspruch nehmen könnte. Doch damit ist es nicht getan: Das Eisenbahnbundesamt (EBA) muss außerdem klären, ob der Bahnübergang, der noch aus DDR-Zeiten stammt, Bestandsschutz hat. Ein Bestandsschutz könnte das betreiben des Übergangs ermöglichen, der in seiner heutigen Form nicht mehr gebaut werden dürfte.

Verkehr und Frustration

Die Situation ist für vielen Anwohner und Verkehrsteilnehmer frustrierend. Der Übergang ist seit dem 24. Juli geschlossen, und die Umleitung führt häufig durch Wohngebiete, was zu erhöhtem Verkehrsaufkommen und Staus führt. Oberbürgermeister Steffen Scheller (CDU) hat deutlich gemacht, dass man eine Teilfreigabe des Übergangs vermeiden möchte, um so Verzögerungen zu vermeiden und die Situation zu klären.

Die gewünschten technischen Überprüfungen umfassen auch die Lage von Betonplatten und Kabelschächten. Sogar kleine Änderungen wie das Versetzen eines Andreaskreuzes werden genau unter die Lupe genommen. Nur so kann die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer gewährleistet sein.

Die Zukunft der Verkehrsinfrastruktur in Brandenburg

mil.brandenburg.de zu lesen ist. Geplant ist der Bau einer Straßenüberführung, die mit einem Geh- und Radweg ausgestattet sein soll. Diese Maßnahme soll nicht nur die Verkehrsinfrastruktur verbessern, sondern auch die Schrankenschließzeiten reduzieren.

Die Bauarbeiten an diesem Projekt werden sich über einen Zeitraum bis Dezember 2026 erstrecken, wobei auch eine Vollsperrung der L 23 ab Ende Juli 2026 vorgesehen ist. Das Gesamtprojekt hat eine Investitionssumme von 11,3 Millionen Euro, wobei Bund, Land Brandenburg und die Deutsche Bahn gleichmäßig die Kosten tragen.

Die Entwicklungen im Verkehrswesen der Region stehen also unter Hochdruck, sowohl bei den laufenden Bauprojekten als auch in Bezug auf die Wiedereröffnung des Bahnübergangs an der neuen Plane-Überfahrt. Bleiben wir gespannt, wann die Entlastung für die Anwohner eintritt!