Achtung, SUP-Fahrer! Polizei warnt vor gefährlichen Regelverstößen!

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Die Wasserschutzpolizei Brandenburg warnt Stand-Up-Paddler vor Nachtfahrten ohne Licht und informiert über Sicherheitsregeln.

Die Wasserschutzpolizei Brandenburg warnt Stand-Up-Paddler vor Nachtfahrten ohne Licht und informiert über Sicherheitsregeln.
Die Wasserschutzpolizei Brandenburg warnt Stand-Up-Paddler vor Nachtfahrten ohne Licht und informiert über Sicherheitsregeln.

Achtung, SUP-Fahrer! Polizei warnt vor gefährlichen Regelverstößen!

Die Sommermonate laden dazu ein, die Natur vom Wasser aus zu genießen. Doch beim Stand-Up-Paddling (SUP) sollten Anfängern und erfahrenen Paddlern alike einige wichtige Regeln und Sicherheitsvorkehrungen bekannt sein. Die Wasserschutzpolizei in Brandenburg warnt aktuell eindringlich vor Regelverstößen und Gefahren, die insbesondere beim nächtlichen Paddeln entstehen können. Gerade jetzt, wo die Abende länger werden und es schnell dunkel wird, ist Vorsicht geboten.

In Brandenburg gelten SUP-Boards als Kleinfahrzeuge, die bestimmten Vorschriften unterliegen, die jede:r Paddler:in kennen sollte. Laut Berlin Live ist eine der wichtigsten Regeln: Bei Dunkelheit oder schlechter Sicht muss ein weißes Licht mitgeführt und eingeschaltet werden, das von allen Seiten sichtbar ist. Verstoßen SUP-Fahrer:innen gegen diese Beleuchtungsvorschrift, droht ein Bußgeld von bis zu 100 Euro. Heiko Schmidt, der Leiter der Wasserschutzpolizei der Polizeidirektion West, rät sogar ausdrücklich von nächtlichem Paddeln ab, da die Sicht stark eingeschränkt ist und die Rettungsmaßnahmen im Dunkeln sehr viel schwieriger werden.

Regeln und Gefahren beim Paddeln

Beim Paddeln müssen auch weitere Regeln beachtet werden. Berufsschifffahrt und Segelboote haben Vorrang, während Freizeit-Motorboote Rücksicht auf SUP-Fahrer:innen nehmen sollten. Ein weiteres Thema ist der Alkoholkonsum: Ab einem Wert von 0,5 Promille ist das Fahren mit dem SUP strikt untersagt. Das Paddeln in Brandenburg bietet zwar attraktive Bedingungen mit seinen zahlreichen Seen und Flüssen wie der Havel und dem Müggelsee, doch sollten Nutzer:innen stets wachsam bleiben und sich mit den geltenden Regeln vertraut machen, um ihre Sicherheit nicht aufs Spiel zu setzen.

Die Unfallzahlen beim SUP sind in den letzten Jahren gestiegen, insbesondere zwischen Juni und August, wie das Portal Beyond Surfing berichtet. Junge Paddler:innen sind besonders gefährdet. Um die Sicherheit beim Paddeln zu erhöhen, sollten einige einfache Vorkehrungen getroffen werden. Dazu gehört das Tragen einer Schwimmweste, insbesondere für Anfänger, und das Verwenden einer Leash, die den Paddler mit dem Board verbindet, um ein Abdriften zu vermeiden.

Do’s und Don’ts für SUP-Fahrer

Hier einige weitere „Do’s“ und „Don’ts“ für alle, die sich auf das SUP-Abenteuer begeben möchten:

  • Do’s:
    • Richtiges Equipment wählen: Allround Boards sind ideal für Einsteiger.
    • Technik erlernen: Grundlegende SUP-Fähigkeiten sind unerlässlich.
    • Grenzen respektieren: Anfängern wird geraten, in sicheren Gewässern zu paddeln.
  • Don’ts:
    • Wasser und Sonnenschutz nicht vergessen: Flüssigkeitszufuhr ist wichtig.
    • In zu flachen Gewässern paddeln: Das kann zu Verletzungen führen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass beim Stand-Up-Paddling zusätzliche Vorsicht geboten ist, besonders bei nachlassendem Licht oder komplexen Wetterbedingungen. Die Wasserschutzpolizei appelliert an alle Paddler:innen, sich aktiv über die Sicherheitsvorschriften zu informieren und gegebenenfalls auch Unterstützung von anderen Wassersportlern, der DLRG oder Wasserschutzpolizei zu suchen. Das sichere Paddle-Abenteuer ist entscheidend, um Verletzungen zu vermeiden und das schöne Gefühl auf dem Wasser in vollen Zügen genießen zu können.