Cottbus verbietet Wasserentnahme: Trockenheit trifft Region hart!

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Wegen anhaltender Trockenheit verbietet Cottbus die Wasserentnahme aus Flüssen und Seen. Maßnahmen gelten bis auf Widerruf.

Wegen anhaltender Trockenheit verbietet Cottbus die Wasserentnahme aus Flüssen und Seen. Maßnahmen gelten bis auf Widerruf.
Wegen anhaltender Trockenheit verbietet Cottbus die Wasserentnahme aus Flüssen und Seen. Maßnahmen gelten bis auf Widerruf.

Cottbus verbietet Wasserentnahme: Trockenheit trifft Region hart!

Ein herber Rückschlag für Wassergenießer in Cottbus: Die Stadt hat per Allgemeinverfügung die Wasserentnahme aus Flüssen und Seen mit Pumpen zwischen 8 und 20 Uhr untersagt. Dies berichtet die Tagesschau. Vor kurzem wurde bekannt, dass die Maßnahme Bestandteil der Bemühungen ist, den Rückgang der Wasserstände in der Region zu bekämpfen. Auch das Landesamt für Umwelt greift nun zu drastischeren Maßnahmen, nachdem die Stufe 2 des Niedrigwasserkonzeptes aktiviert wurde.

Die Wasserknappheit hat nicht nur Cottbus getroffen. In mehreren Landkreisen Südbrandenburgs, darunter Dahme-Spreewald, Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster, gelten ähnliche Verbote. Die Behörden begründen diese Maßnahmen mit den alarmierend niedrigen Wasserständen in den Gewässern. In der Tagesspiegel wurde darauf hingewiesen, dass viele Flüsse, wie die Schwarze Elster, bereits seit Jahren unter Trockenstress leiden und temporär mit Wasser aus Seen unterstützt werden müssen.

Wasserstand im Keller

Die Situation hat sich in den letzten Monaten verschärft. Die Winterregen sind nicht ausreichend gewesen, um den Wasserhaushalt für die Sommermonate zu stabilisieren. Wie der Dahme-Spreewald-Kreis berichtet, haben zu geringe Niederschläge in den letzten Monaten zu extremen Wasserständen geführt. Im Falle von Elbe-Elster sprechen die Behörden gar von “historisch niedrigen Abflüssen” in Bezug auf die Schwarze Elster.

Die Maßnahmen, die die Wasserstände sichern sollen, betreffen nicht nur den Freizeitbereich, sondern auch die Landwirtschaft und Unternehmen, die auf die Wasserentnahme angewiesen sind. Elektrische Gartenpumpen und Tauchpumpen sind strengstens untersagt. Lediglich das Ab schöpfen von Wasser mit einer Gießkanne ist in Maßen erlaubt, was die anhaltende Trockenheit und die sehr trockenen Böden des Landkreises unterstreicht.

Folgen des Klimawandels

Die Wasserkrise in Brandenburg ist ein Teil des größeren Problems, das durch die anhaltenden Veränderungen des Klimas verursacht wird. Laut dem BUND haben steigende Temperaturen und wechselhafte Niederschlagsmuster bereits zu ernsthaften Herausforderungen geführt. So tragen versiegelte Flächen in Städten zur Überflutung bei, während gleichzeitig in ländlichen Gebieten Wassermangel herrscht. Diese widersprüchlichen Effekte drücken die Notwendigkeit aus, mehr Grünflächen zu schaffen, um den Wasserhaushalt zu stabilisieren.

Die aktuelle Lage in Brandenburg verdeutlicht den Kampf gegen den Klimawandel und die Notwendigkeit, proaktive Maßnahmen zu ergreifen. Ob die getroffenen Maßnahmen ausreichen werden, um die Wasserstände zu stabilisieren, bleibt abzuwarten. Für die Anwohner ist jedoch klar: Das Wasser ist ein kostbares Gut, und im Moment ist es nicht in Fülle vorhanden.