Gewaltige Sonnenstürme am Freitag: Glänzende Polarlichter in Sicht!

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Am 7. November 2025 treffen Sonnenstürme der Stufen G3 und G4 auf die Erde, was Polarlichter bis in mittlere Breiten erwartet.

Am 7. November 2025 treffen Sonnenstürme der Stufen G3 und G4 auf die Erde, was Polarlichter bis in mittlere Breiten erwartet.
Am 7. November 2025 treffen Sonnenstürme der Stufen G3 und G4 auf die Erde, was Polarlichter bis in mittlere Breiten erwartet.

Gewaltige Sonnenstürme am Freitag: Glänzende Polarlichter in Sicht!

Die Vorfreude auf ein außergewöhnliches Naturphänomen liegt in der Luft! Experten prognostizieren, dass mehrere Sonnenstürme, die bereits für beeindruckende Polarlichter sorgen könnten, bis zum Freitag, den 7. November 2025, auf der Erde erwartet werden. Laut fr.de kommt es dabei zu einem koronalen Massenauswurf (CME), der vermutlich am Donnerstagabend (Eastern Standard Time) auf die Erde treffen wird.

Mit einer Zunahme der Sonnenaktivität steigt die Chance, die beeindruckenden Polarlichter bis in mittlere Breiten auch bei uns zu beobachten. Während das Space Weather Prediction Center (SWPC) der NOAA eine Warnung für Sonnenstürme der Stufen G3 und G4 ausgegeben hat, dürfen sich nicht nur die Nordlichterfreunde freuen. Bereits bis zu 50 Grad geomagnetischer Breite könnten diese leuchtenden Himmelsspektakel sichtbar werden – das entspricht sogar Regionen, die für Polarlichter nicht üblich sind. Besonders spannend ist die Möglichkeit, dass diese Lichter bis in die Nähe von Köln zu sehen sein könnten!

Was sind Polarlichter und wie entstehen sie?

Polarlichter sind das Ergebnis von geladenen Teilchen, die von der Sonne freigesetzt werden und auf das Erdmagnetfeld treffen. Das sorgt für farbenfrohe Lichterscheinungen am Himmel. Die Farben der Polarlichter variieren je nach Höhenlage und Dichte der Atmosphäre, in die diese Teilchen eindringen. Dies erklärt Dr. Sami Solanki, Direktor am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung, und zeigt eindrucksvoll, wie die Sonne und das Erdmagnetfeld miteinander agieren, um dieses visuelle Spektakel zu erzeugen. Die MPG hebt hervor, dass die Wahrscheinlichkeit für diese himmlischen Lichter in aktiven Sonnenphasen steigt.

In der Nacht vom Donnerstag bis Freitag (6. bis 7. November) sollten sich die Sternenbeobachter mit Blick nach oben in Stellung bringen. Die Bedingungen dafür sind allerdings etwas getrübt, denn der fast volle Mond könnte die Sichtbarkeit der Polarlichter beeinträchtigen. So bleibt zu hoffen, dass die leuchtenden Farben des Auroras trotzdem klar erkennbar sind. Historische Vergleiche zeigen, dass bei einem ähnlichen Ereignis im Mai 2024 bereits Polarlichter bis nach Südeuropa sichtbar waren – ein echter Augenschmaus!

Gefahren durch geomagnetische Stürme

Doch es gibt nicht nur das Schauspiel zu beachten – die geomagnetischen Stürme können auch ernsthafte Auswirkungen auf Satellitensysteme, Stromnetze und sogar Navigationssysteme haben. Bei einer Warnung der Stufe G3 sind Spannungskorrekturen in den Stromnetzen nötig, und Satellitensysteme könnten ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen werden. Bei einem potentiellen G4-Sturm sind die Auswirkungen noch gravierender und stellen die Stabilität der Infrastruktur in Frage. Die Experten warnen dementsprechend, dass solche Stürme auch zu Problemen bei der Funkkommunikation führen können. Merkur hebt hervor, dass die genaue Stärke des Sonnensturms erst dann präzise eingeschätzt werden kann, wenn das CME eine spezielle Raumsonde in der Nähe des Eises trifft.

Während also ein faszinierendes Naturschauspiel auf die Menschen in Deutschland und darüber hinaus zukommt, gilt es, sowohl Augen für die Schönheit als auch ein Ohr für die Warnungen der Wissenschaftler zu haben. Die nächsten Tage könnten eine unvergessliche Erfahrung in den Himmel über unseren Köpfen bringen – ein gutes Händchen beim Beobachten könnte sich durchaus auszahlen!