Magnetangeln boomt in Brandenburg: Schätze und Gefahren im Wasser!

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Der Trend des Magnetangelns wächst in Brandenburg, besonders in Cottbus und Neuruppin, trotz unklarer Regelungen und Risiken.

Der Trend des Magnetangelns wächst in Brandenburg, besonders in Cottbus und Neuruppin, trotz unklarer Regelungen und Risiken.
Der Trend des Magnetangelns wächst in Brandenburg, besonders in Cottbus und Neuruppin, trotz unklarer Regelungen und Risiken.

Magnetangeln boomt in Brandenburg: Schätze und Gefahren im Wasser!

Die Gewässer rund um Köln haben nicht nur Fische, sondern auch jede Menge Überraschungen zu bieten. Magnetangeln, ein Trend, der vor allem in Brandenburg Fuß gefasst hat, zieht immer mehr neugierige Leute an. Was treibt die Menschen dazu, mit einem Magneten bewaffnet in Flüsse und Seen zu gehen? Tagesschau berichtet, dass in Städten wie Cottbus und Neuruppin spektakuläre Funde gemacht werden: von alten Motoren bis hin zu Granaten aus vergangenen Kriegen.

Die Faszination des Magnetangelns liegt nicht nur in dem Nervenkitzel, sondern auch in der Neugierde, was sich im Wasser verbirgt. Tresore oder Geldkassetten sind nur einige der geheimnisvollen Schätze, die entdeckt werden könnten. Daniel Müller vom Landesanglerverband Brandenburg macht jedoch klar, dass es für diese Art des Angelns keine einheitlichen Regelungen gibt. Ein umso besserer Grund für Interessierte, sich über das Thema zu informieren!

Risiken und rechtliche Rahmenbedingungen

Magnetangeln ist in Deutschland nicht grundsätzlich verboten, doch die Bestimmungen variieren je nach Bundesland erheblich. Während etwa in Brandenburg und Berlin eine Genehmigung empfohlen wird, ist es in Bremen und Sachsen-Anhalt komplett untersagt. Im Falle von Funden wie Granaten sollte die Polizei verständigt werden, denn der Kampfmittelräumdienst kümmert sich um die Entschärfung dieser gefährlichen Objekte. Bussgeldkatalog hebt hervor, dass die Bußgelder für unerlaubtes Magnetfischen in Deutschland bis zu 500.000 Euro betragen können – je nach Bundesland und Verstoß gegen Naturschutz- oder Denkmalschutzbestimmungen.

Doch nicht nur die drohenden Bußgelder machen Magnetangeln risikoreich. Es besteht die Möglichkeit, empfindliche Lebensräume zu schädigen oder gefährliche Gegenstände zu finden, die zu Verletzungen führen können. Daher rät der Landesanglerverband Brandenburg: „Erwägen Sie die Risiken und angeln Sie, wenn möglich, lieber mit einem Haken“. Hier gibt es zumindest klare gesetzliche Regelungen.

Ausrüstung und Technik

Für alle, die dennoch den Nervenkitzel der Schatzsuche spüren möchten, ist die richtige Ausrüstung entscheidend. Ein starker Neodym-Magnet mit einer Haftkraft von etwa 150 kg wird empfohlen, und auch ein langes Seil, idealerweise 15-20 Meter lang, sollte dabei sein. Angelmagazin weist darauf hin, dass es verschiedene Magnettypen gibt, die sich gut für die Schatzsuche im Wasser eignen.

Ein paar Tipps für Einsteiger: Die beliebtesten Stellen, um mit dem Magneten auf Entdeckungstour zu gehen, sind Brücken und Hafeneinfahrten, wo viele Gegenstände ins Wasser fallen. Aber Vorsicht – an diesen Orten ist oft eine Genehmigung erforderlich, und die Gefahr des Verfangens ist hoch.

Magnetangeln hat sich also zu einem aufregenden Hobby entwickelt, das nicht nur Spaß macht, sondern auch seine eigenen Gefahren mit sich bringt. Wer sich jedoch gut informiert und die Vorschriften beachtet, kann spannende Abenteuer in den Gewässern von Köln erleben.