Schrecklicher Unfall in Neuruppin: 19-Jährige nach Frontalcrash schwer verletzt!

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Schwerer Unfall in Neuruppin: 19-jährige Beifahrerin nach Frontalcrash beim Rettungseinsatz befreit. Fahrer alkoholisiert.

Schwerer Unfall in Neuruppin: 19-jährige Beifahrerin nach Frontalcrash beim Rettungseinsatz befreit. Fahrer alkoholisiert.
Schwerer Unfall in Neuruppin: 19-jährige Beifahrerin nach Frontalcrash beim Rettungseinsatz befreit. Fahrer alkoholisiert.

Schrecklicher Unfall in Neuruppin: 19-Jährige nach Frontalcrash schwer verletzt!

Am Mittwochabend, den 5. November, kam es in Neuruppin zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine 19-jährige Beifahrerin schwer verletzt wurde. Ein 21-jähriger Fahrer aus dem Erzgebirgskreis verlor die Kontrolle über seinen Audi A5 und prallte frontal gegen einen Baum. Dabei wurde das Fahrzeug derart deformiert, dass die Beifahrerin in der Fahrgastzelle eingeklemmt war. Dies berichtet das Feuerwehr Magazin.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Neuruppin wurden um 22:13 Uhr mit dem Stichwort „Verkehrsunfall, eingeklemmte Person“ alarmiert. Der Fahrer konnte den Audi, trotz seiner Verletzungen, selbstständig verlassen. Bei der Ankunft der Feuerwehr war es jedoch notwendig, die Beifahrerin mithilfe technischer Geräte zu befreien. Nach rund einer Stunde und intensivem Zusammenarbeiten mit dem Rettungsdienst wurde die 19-Jährige schließlich stabilisiert und ins Krankenhaus gebracht. Insgesamt waren 23 Einsatzkräfte und fünf Fahrzeuge der Feuerwehr im Einsatz, die alle ehrenamtlich arbeiteten.

Unfallablauf und Auswirkungen

Der Unfall ereignete sich auf der Fehrbelliner Straße, als der Fahrer eine Verkehrsinsel überfuhr und daraufhin gegen eine Straßenlaterne und schließlich einen Baum prallte. Die Unfallstelle wurde durch unbeteiligte Passanten gestört. Einsatzleiter Kevin Gregorian kritisierte das Verhalten der Gaffer, die die Absperrungen missachteten und so den Rettungseinsatz behinderten. Dies erschwerten in einem ohnehin angespannte Situation, wo die Zeit für die Befreiung der Beifahrerin von äußerster Bedeutung war.

Der Atemalkoholtest des Fahrers ergab einen Wert von 0,92 Promille, was auf eine Alkoholisierung zum Zeitpunkt des Unfalls hinweist. Eine Blutprobe wurde im Krankenhaus entnommen. Die Polizei hat einen Gutachter der Dekra zur Klärung des Unfallhergangs hinzugezogen, während das Fahrzeug auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt wurde.

Verkehrsbeeinträchtigungen

Die Fehrbelliner Straße war wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten für circa drei Stunden voll gesperrt und anschließend für zwei Stunden nur einseitig befahrbar. Erst ab 2:20 Uhr konnte die Straße wieder vollständig freigegeben werden. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro. Auch hier erwähnt das Märkische Allgemeine die schwierigen Bedingungen während des Einsatzes.

Dieser tragische Vorfall erinnert uns eindrücklich an die Verantwortung, die wir im Straßenverkehr tragen, auch gegenüber unseren Mitmenschen und den Einsatzkräften, die ihr Leben riskieren, um andere zu retten.