Rieben im Wandel: Neue Ortsvorsteherin bringt frischen Wind!
Erfahren Sie alles über Rieben in Potsdam-Mittelmark: neue Ortsvorsteherin Sandra Haase, lokale Projekte und Dorfgemeinschaft.

Rieben im Wandel: Neue Ortsvorsteherin bringt frischen Wind!
In Rieben, einem charmanten Ortsteil der Stadt Beelitz, leben aktuell 286 Einwohner, die sich einer Fülle von Gemeinschaftsaktivitäten widmen. Sandra Haase, die seit Januar 2024 das Amt der Ortsvorsteherin bekleidet, hat ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürger und kennt die Herausforderungen, mit denen die Dorfgemeinschaft konfrontiert ist. Erstaunlicherweise war die Wahl von Haase einstimmig und folgte auf Armin Hilgers, der 25 Jahre lang die Geschicke von Rieben leitete und die Entwicklung des Ortes von einer amtsangehörigen Gemeinde hin zu einem Teil der Stadt Beelitz maßgeblich beeinflusste.
Haase schätzt, dass sie wöchentlich bis zu zehn Stunden in ihr Ehrenamt investiert. Ihr Ziel ist es, das „Wir-Gefühl“ im Dorf zu stärken. Dabei ist das Engagement der Neubürger für die Gemeinschaft besonders wichtig. „Da liegt was an“ – das ist der Geist, den Haase verbreiten möchte.
Ein buntes Dorfleben
Die Altersstruktur in Rieben ist bunt gemischt. Die älteste Bewohnerin erfreut sich stolzer 99 Jahre, während die Jüngste erst im August dieses Jahres das Licht der Welt erblickte. Die Einwohner werden als zurückhaltend, aber hilfsbereit beschrieben. Beliebte Treffpunkte im Dorf sind der Dorfanger, die Kirche und der malerische Riebener See. Hier bietet sich auch eine schöne Möglichkeit für Besucher, bei einem Spaziergang um den See die Natur zu genießen.
Die Dorfkirche hat sich nicht nur als Gotteshaus, sondern auch als kulturelles und soziales Zentrum etabliert. Ein bemerkenswertes Projekt unter Hilgers’ Leitung war die Restaurierung der Kirche, die mit einem neu geschaffenen Raum für gemeinschaftliche Treffen aufwartet. Der multifunktionale Gemeinderaum wird für verschiedene Veranstaltungen genutzt, einschließlich der Jugendweihe, und hat so einen festen Platz im Herzen der Riebener.
Gemeinschaftsprojekte und Herausforderungen
Einige Projekte, die in naher Zukunft angegangen werden müssen, stehen auf der Agenda: Ein fehlender Radweg nach Zauchwitz und Dobbrikow, die Neugestaltung von Beeten und die Geschwindigkeitsproblematik auf der L73. Haase sieht hier Handlungsbedarf und will gemeinsam mit den Bürgern Lösungen finden. Der Wunsch nach mehr Zuzug und Engagement neuer Familien ist ebenfalls ein Thema, das für die Zukunft Riebens von Bedeutung ist.
Traditionelle Feste wie das Knutfest, das Zempern oder die Adventsfeier fördern das Miteinander im Dorf und bringen die Menschen zusammen. Haase selbst organisiert etwa den Riebener Stammtisch, der beim ersten Treffen über 40 Teilnehmer zählte und mittlerweile eine WhatsApp-Gruppe mit mehr als 100 Mitgliedern umfasst. Das zeigt, dass die Dorfbewohner Interesse an einem lebendigen Austausch haben und bereit sind, sich aktiv am Dorfleben zu beteiligen.
Insgesamt hat Rieben viel zu bieten: von der idyllischen Landschaft im Naturpark Nuthe-Nieplitz bis hin zu aktiven Handwerksbetrieben und einem charmanten Dorfzentrum. Wie maz-online berichtet, ist der Spargelhof am Storchennest sowie die Weidelandfarm ein Highlight für lokale und überregionale Besucher.
Mit einer engagierten Ortsvorsteherin an der Spitze und einer aktiven Gemeinschaft hat Rieben das Potenzial, sich weiterhin positiv zu entwickeln und den Charme eines lebendigen Dorfes zu bewahren. Doch wie ist es darum bestellt? Ein Spaziergang um den Riebener See und ein Besuch bei den örtlichen Festen könnten die Antwort sein – und diese sind definitiv einen Besuch wert.