E-Scooter-Unfall in Mahlow: Betrunkener Fahrer stürzt mit 2,66 Promille!
Am Sonntag, den 10.11.2025, stürzte ein 65-jähriger E-Roller-Fahrer in Mahlow. Er war alkoholisiert und verletzte sich leicht.

E-Scooter-Unfall in Mahlow: Betrunkener Fahrer stürzt mit 2,66 Promille!
Ein schwerer Verkehrsunfall in Mahlow sorgt für Aufregung: Am Sonntagvormittag verlor ein 65-jähriger Fahrer eines E-Rollers die Kontrolle und stürzte. Der Mann verletzte sich leicht und musste von den Rettungskräften vor Ort ambulant behandelt werden. Bei einem Atemalkoholtest kam ein erschreckender Wert von 2,66 Promille zum Vorschein, was die Weiterfahrt ohne weiteres ausschloss. Die Polizei erfasste den Vorfall und ließ eine Blutprobenentnahme anordnen, um den Alkoholgehalt genauer zu bestimmen. News.de berichtet, dass die Unfallanzeige bereits aufgenommen wurde.
Alkohol am Steuer ist nicht nur ein persönliches Risiko, sondern auch ein gesellschaftliches Problem. Die aktuellen Zahlen zeigen deutlich, dass die Sicherheit im Straßenverkehr mehr denn je in den Fokus gerückt werden muss. Im Jahr 2022 stieg die Zahl der E-Scooter-Unfälle mit Verletzten um fast 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, sodass 8.260 Vorfälle registriert wurden. Tragischerweise verloren 11 Menschen ihr Leben bei diesen Unfällen, was die Dringlichkeit von Maßnahmen zur Unfallvermeidung unterstreicht. Besonders betroffen sind Großstädte mit mindestens 100.000 Einwohnern, denn in diesen Gebieten geschahen 65 Prozent der Unfälle. Tagesschau.de hebt hervor, dass 18 Prozent der Fahrer alkoholisiert waren, was einen besorgniserregenden Trend zeigt.
Die Herausforderungen des E-Scooter Verkehrs
E-Scooter sind seit etwa vier Jahren in Deutschland legal, wobei es erforderlich ist, auf Radwegen zu fahren und Bürgersteige zu meiden. Doch bei der Nutzung kommt es immer wieder zu Verstößen. So stellten die Polizeibehörden im Jahr 2022 bei fast 8.500 Unfällen Fehlverhalten fest. Fast 19 Prozent der Unfälle waren auf eine vorschriftswidrige Nutzung der Straßen zurückzuführen. Der TÜV-Verband fordert deshalb mehr personelle Kapazitäten zur Kontrolle von Alkohol- und Drogenverstößen bei E-Scooter-Fahrern. Ein interessantes Detail: Über 80 Prozent der Verunglückten waren allein mit ihrem E-Scooter unterwegs. Außerdem hatten 36 Prozent der Unfälle keinen Unfallgegner, was die Gefährlichkeit der Fahrzeuge unterstreicht.
Die steigende Zahl an E-Scootern könnte auch durch das Angebot von Leihfahrzeugen beeinflusst werden. Versicherer fordern daher eine verstärkte Kontrolle und einen schnelleren Ausbau der Radinfrastruktur, um die Sicherheit im urbanen Raum zu erhöhen. Die hohe Unfallrate führt zu einer ernsthaften Diskussion über die Nutzung und das Management dieser Gefährte. E-Scooter sind nicht nur bequem, sondern bergen auch zahlreiche Risiken, wenn die Verkehrsregeln nicht beachtet werden.