Literarischer Abend und Ausstellung: Traumreisen nach Australien und Deutschland

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Am 8. November 2025 lädt der Fachwerkhof Melzow zu einer Ausstellung und einem literarischen Abend über Tucholsky und Australien ein.

Am 8. November 2025 lädt der Fachwerkhof Melzow zu einer Ausstellung und einem literarischen Abend über Tucholsky und Australien ein.
Am 8. November 2025 lädt der Fachwerkhof Melzow zu einer Ausstellung und einem literarischen Abend über Tucholsky und Australien ein.

Literarischer Abend und Ausstellung: Traumreisen nach Australien und Deutschland

Am 8. November 2025 wird im Fachwerkhof Melzow ein kulturelles Highlight geboten, das Literatur- und Kunstliebhaber gleichermaßen anspricht. Der Tag beginnt um 17 Uhr mit der Eröffnung der Ausstellung „Memory – Australien in Brandenburg“, kreiert von der talentierten Berliner Autorin und Fotografin Cindy Ruch. Ab 19 Uhr folgt der literarische Abend „Kurt Tucholsky – Deutschland, Deutschland über alles“, gestaltet von der erfahrenen Germanistin und Geschichtenerzählerin Ute Fritsch. Diese Veranstaltungen betonen die Überlappung von Orten, Gedanken und Zeiten und laden dazu ein, die Welt durch verschiedene Perspektiven zu erfahren.

Cindy Ruch bringt in ihrer Ausstellung analoge Fotografien zum Leben, die ihre Erlebnisse während ihrer zweieinhalbjährigen Zeit in Australien und ihre Rückkehr nach Brandenburg dokumentieren. Ihre Arbeiten entstanden nicht nur aus persönlicher Erfahrung, sondern auch aus einem tiefen Verständnis der Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Orten und Erinnerungen. Bekannt wurde sie durch ihr Buch „Woanders wachsen Mangos“, das ihre Erlebnisse in Australien widerspiegelt, sowie durch eine Ausstellung in der Australischen Botschaft. Ruch ist eine geschickte Geschichtenerzählerin, die Geschichten von Reisen, Orten und Büchern mit einem eindrucksvollen visuellen Stil verknüpft. Seit 2014 ist sie als freiberufliche Journalistin und Fotografin tätig und hat zahlreiche Publikationen in renommierten Maßnahmen, darunter das Globetrotter Magazin und das Australien Magazin, veröffentlicht. Ihre Leidenschaft und ihr Engagement für Reise- und Kulturjournalismus sind unverkennbar und schaffen eine tiefere Verbindung zu ihrem Werk, wie Cindy Ruch eindrucksvoll zeigt.

Kurt Tucholsky in den 1920ern

Im Anschluss an die Ausstellung nimmt Ute Fritsch die Gäste mit auf eine literarische Reise durch die Texte von Kurt Tucholsky, der die politischen und gesellschaftlichen Umstände Deutschlands in den 1920er Jahren scharf kritisierte. Mit scharfsinnigen Beobachtungen und einer Sehnsucht nach Heimat gelingt es Tucholsky, die damalige Zeit lebendig werden zu lassen. Seine Werke sind nicht nur historische Zeitzeugen, sondern regen auch zum Nachdenken über gegenwärtige gesellschaftliche Herausforderungen an. Fritsch verknüpft Tucholskys komische und tragische Elemente, um die Komplexität seiner Weltanschauung zu unterstreichen, und macht den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Anwesenden.

Die Veranstaltungen bieten nicht nur die Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit den jeweiligen Themen, sie fördern auch den kulturellen Austausch und das Verständnis für Literatur und Kunst. Wie das Museum in Rheinsberg zeigt, ist der Dialog zwischen verschiedene Epochen und Stilen von großer Bedeutung für das Verständnis der kulturellen Identität. Durch Lesungen und Workshops werden solche Dialoge geschaffen und nachhaltig gefördert.

Ob Sie nun die faszinierende Welt der Fotografie von Cindy Ruch erkunden oder sich in die literarischen Tiefen von Kurt Tucholskys Werk vertiefen möchten – dieser Tag bietet die perfekte Gelegenheit, sich inspirieren zu lassen. Nutzen Sie die Chance, um beide Veranstaltungen zu besuchen und in die facettenreiche Welt von Kunst und Literatur einzutauchen.