Neubrandenburg: Erinnern an die Opfer von Krieg und Verfolgung im November
Neubrandenburg gedenkt im November 2025 der Opfer von Krieg und Gewalt mit mehreren Veranstaltungen und Andachten.

Neubrandenburg: Erinnern an die Opfer von Krieg und Verfolgung im November
November ist in Neubrandenburg traditionell ein Monat des Gedenkens. In diesem Jahr stehen mehrere Veranstaltungen an, die den Opfern von Krieg, Gewalt und Verfolgung gewidmet sind. Am 9. November findet eine besondere Gedenkveranstaltung statt, die nicht nur an die Pogromnacht von 1938, sondern auch an den Fall der Berliner Mauer von 1989 erinnert. Stadtpräsident Thomas Gesswein wird die Gedenkrede halten, während Oberbürgermeister Nico Klose einen Kranz niederlegt. Die Zeremonie beginnt um 10 Uhr auf dem Synagogenplatz in der Poststraße, wo sich viele Bürgerinnen und Bürger versammeln, um gemeinsam zu gedenken. Die Initiative für diesen Gedenktag kommt als wichtiges Signal für Innehalten und Mahnen, wie auch der Nordkurier berichtet.
Eine Woche später, am 15. November, steht der Volkstrauertag auf dem Programm. In Neubrandenburg wird auch hier ein Kranz um 14 Uhr auf dem Friedhof Weitin niedergelegt, um der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken. Diese Veranstaltungen bieten nicht nur Raum für Trauer, sondern auch für die Reflexion über die Geschehnisse der Vergangenheit und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft heute.
Weitere Gedenkveranstaltungen
Der 16. November hält ebenfalls eine Reihe von Gedenkveranstaltungen bereit: Um 9 Uhr wird ein Kranz auf dem Lazarettfriedhof niedergelegt, gefolgt von weiteren Zeremonien um 11 Uhr auf dem Neuen Friedhof. Das Hauptaugenmerk des Tages liegt dann um 14 Uhr an der Mahn- und Gedenkstätte Fünfeichen, wo Oberbürgermeister Nico Klose und Brigadegeneral Ralf Peter Hammerstein Gedenkreden halten werden.
Die Gedenken in Neubrandenburg erreichen schließlich ihren Höhepunkt am Totensonntag, dem 23. November. Hier sind zwei zentrale Veranstaltungen angesetzt: Eine weltliche Trauerfeier um 11 Uhr in der Trauerhalle auf dem Neuen Friedhof sowie eine ökumenische Andacht um 14 Uhr zum Totensonntag, auch Ewigkeitssonntag genannt. Diese Feiern laden alle zum gemeinsamen Innehalten ein und würdigen die Verstorbenen auf eine besondere Art und Weise. In einem Monat, der ganz im Zeichen des Gedenkens steht, ist es wichtig, auch die Lehren aus der Vergangenheit nicht aus den Augen zu verlieren, wie Strelitzius und Nordkurier berichten.