Neuer Präsident des OVG: Michael Skeries leitet jetzt die Justiz in MV!
Michael Skeries wird neuer Präsident des Oberverwaltungsgerichts Mecklenburg-Vorpommern, ein renommiertes Amt in Greifswald.

Neuer Präsident des OVG: Michael Skeries leitet jetzt die Justiz in MV!
In Mecklenburg-Vorpommern gibt es Neuigkeiten aus der Justiz: Michael Skeries wurde zum neuen Präsidenten des Oberverwaltungsgerichts ernannt, wie die Landesregierung berichtet. Er tritt die Nachfolge von Eckhard Corsmeyer an und wird in dieser Position sicherlich einen frischen Wind mitbringen. Justizministerin Jacqueline Bernhardt hebt hervor, dass Skeries als anerkannter Jurist einen hervorragenden Ruf in der Landesjustiz genießt.
Der gebürtige Dortmunder, der 1963 das Licht der Welt erblickte, bringt eine breite Palette an Erfahrungen mit. Nach seiner Großen juristischen Staatsprüfung in Hamburg kam Skeries 1993 nach Mecklenburg-Vorpommern. Dort wurde er zunächst Proberichter und stieg schnell in höhere Positionen auf, von der Ernennung zum Richter am Verwaltungsgericht 1996 bis hin zum Vorsitzenden Richter am Verwaltungsgericht Schwerin im Jahr 2002. Schließlich wurde er zuletzt 2023 zum Vizepräsidenten des Finanzgerichts Greifswald ernannt.
Engagement für den juristischen Nachwuchs
Besonders bemerkenswert ist Skeries’ Engagement für die Nachwuchsgewinnung im juristischen Bereich. Von 2019 bis 2020 leitete er das Landesjustizprüfungsamt, was seine Leidenschaft für die Förderung junger Juristen unterstreicht. In seiner neuen Rolle wird er sicherlich auch weiterhin ein gutes Händchen haben, um frische Talente für die Justiz zu gewinnen.
Das Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern hat seinen Sitz in Greifswald, einer charmanten Universitätsstadt, die als Hansestadt eine reiche Geschichte zu bieten hat. Untergebracht ist das Gericht in einem denkmalgeschützten Gebäude in der Domstraße 7, wo auch das Landesverfassungsgericht und teilweise das Verwaltungsgericht Greifswald ihren Sitz haben, wie Wikipedia informiert.
Veränderungen in der Urteilsübermittlung
Eine weitere aktuelle Entwicklung betrifft die Urteilsübermittlung des Oberverwaltungsgerichts. Die Justiz Mecklenburg-Vorpommern hat entschieden, dass anonymisierte Entscheidungen nicht mehr in schriftlicher Form übersandt werden. Stattdessen werden diese ab sofort im Landesrechts-Informationssystem LARIS eingestellt, was die Transparenz erhöht.
Wer dennoch eine persönliche Übersendung wünscht, sollte dies ausdrücklich angeben, denn die kostenfreien Anfragen sind auf spezifische Aktenzeichen beschränkt. Interessierte können sich an das Oberverwaltungsgericht in Greifswald wenden, wo auch Informationen zu den Kosten für die Übersendung von Entscheidungen bereitgestellt werden.
Mit dem Wechsel an der Spitze des Oberverwaltungsgerichts und den organisatorischen Veränderungen steht Mecklenburg-Vorpommern vor spannenden Zeiten in der Justiz – wir dürfen gespannt sein, welchen Kurs Michael Skeries einschlagen wird.