Tübingen setzt mit neuer Solarthermie-Anlage auf grüne Wärmeversorgung

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Erfahren Sie alles zur neuen Solarthermie-Anlage in Tübingen: Nachhaltigkeit, Wärmeproduktion und zukünftige Projekte.

Erfahren Sie alles zur neuen Solarthermie-Anlage in Tübingen: Nachhaltigkeit, Wärmeproduktion und zukünftige Projekte.
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Tübingen setzt mit neuer Solarthermie-Anlage auf grüne Wärmeversorgung

In Tübingen hat am 4. November 2025 ein aufregendes Projekt das Licht der Welt erblickt: Die drittgrößte Solarthermie-Freiflächenanlage Deutschlands wurde offiziell in Betrieb genommen. Diese Initiative der Stadtwerke Tübingen (swt) markiert einen bedeutenden Schritt in Richtung nachhaltiger Energieversorgung, und das nicht nur für die Stadt selbst.

Die beeindruckenden Zahlen sprechen für sich: Mit einer jährlichen Wärmeproduktion von rund sechs Millionen Kilowattstunden versorgt die Anlage Haushalte, die an das Fernwärmenetz angeschlossen sind. Auf einer Fläche von 12.000 Quadratmetern fangen die Vakuum-Röhrenkollektoren, die jeweils 2,30 Meter hoch sind, die Sonnenstrahlen ein. Durch die maximale Wärmeleistung von sieben Megawatt wird sichergestellt, dass das System auch in kälteren Zeiten effizient arbeitet.

Nachhaltigkeit trifft Lebensqualität

Oberbürgermeister Boris Palmer hob anlässlich der Inbetriebnahme die Verbindung zwischen Nachhaltigkeit und Lebensqualität hervor. „Wir setzen ein Zeichen für die greenhouse gas neutralität, das im Sinne unserer Bürger ist“, betonte er. David Pätzold, der Projektleiter, gab Einblicke in die technische Funktionsweise der Anlage und erklärte, dass das Wärmespeichervolumen von 1.250 Kubikmetern als Netzspeicher für einen flexiblen Betrieb dient.

Die Anlage liegt strategisch günstig an einer Schnittstelle verschiedener Teilnetze, wodurch die Leistungsfähigkeit des gesamten Systems erhöht wird. „Unser Ziel ist es, fossile Wärme durch erneuerbare Quellen zu ersetzen“, erklärte Ortwin Wiebecke, Geschäftsführer der Stadtwerke Tübingen. Zusammen mit einer geplanten Großwärmepumpe an der Tübinger Kläranlage, die Abwasserwärme nutzen wird, zeigt sich hier das Engagement für eine klimafreundliche Energieversorgung.

Geplante Erweiterungen

Doch damit nicht genug: Neben der Energieproduktion sind auch Freizeitprojekte in Planung. Die Stadtverwaltung möchte in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken ein Freizeitareal neben der Anlage schaffen. Zudem gibt es Pläne, neue Leitungen in Richtung Innenstadt und unerschlossener Wohngebiete zu legen. Dies alles wird durch einen Förderbescheid von 5,77 Millionen Euro aus der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze unterstützt.

Mit diesem Schritt geht Tübingen in eine glänzende, grüne Zukunft. Es wird spannend sein zu beobachten, wie sich die Energieversorgung der Stadt entwickelt und welche neuen Möglichkeiten sich für die Bürger ergeben.

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