Achtung Hundehalter: Hundemalaria bleibt bis Winter gefährlich!
Landkreis Vorpommern-Greifswald warnt vor gefährlicher Hundemalaria: Zecken bleiben bis in den Spätherbst aktiv.

Achtung Hundehalter: Hundemalaria bleibt bis Winter gefährlich!
Im Landkreis Vorpommern-Greifswald herrscht derzeit besorgniserregende Lage bezüglich der Hundemalaria, auch bekannt als Babesiose. So warnt der Landkreis eindringlich vor der Gefahr dieser Krankheit, die insbesondere durch Auwaldzecken übertragen wird. In der Region sind in diesem Jahr bereits zwei Fälle aufgetreten, die auf die Sommermonate zurückgehen. Noch immer sind diese Zecken aktiv, und das bis zu einer Temperatur von 5 Grad. Das bedeutet, dass Hunde auch im Spätherbst vorsichtig sein müssen. Die Ansteckung kann innerhalb von 12 bis 48 Stunden nach einem Zeckenbiss erfolgen, was die rasche Erkennung und Behandlung umso wichtiger macht.
Wie nordkurier.de berichtet, sind die Symptome der Babesiose überaus ernstzunehmend: Zu den häufigsten Anzeichen zählen hohes Fieber, Schwäche, Appetitlosigkeit und blasse Schleimhäute. In schlimmeren Fällen können blutiger Urin, Gelbsucht sowie Atemprobleme auftreten. Die Veterinärbehörden betonen, dass die Krankheit bei Hunden nicht meldepflichtig ist, sodass keine verbindlichen Fallzahlen bekannt sind. Durchschnittlich gab es in den Jahren 2024 und 2025 jeweils zwei bestätigte Fälle, wobei auch im September 2024 in Penkun und im April 2025 in Ramin Erkrankungen dokumentiert wurden.
Prävention ist das A und O
Die gute Nachricht ist, dass es effektive Maßnahmen gibt, um Hunde vor dieser tückischen Krankheit zu schützen. Neben einer ordentlichen Zeckenprophylaxe, die Spot-on-Medikamente, Halsbänder oder Tabletten umfasst, raten Expert:innen dazu, den Hund regelmäßig nach Spaziergängen abzusuchen. Aber Achtung: der ganzjährige Schutz ist entscheidend, um die Vierbeiner zu schützen.
Die Auwaldzecken, die am häufigsten in feuchten Gebieten wie Wiesen, Waldrändern oder in der Nähe von Gewässern vorkommen, sind vor allem im Frühling und Herbst aktiv. Der Landkreis empfiehlt Hundebesitzern, achtsam zu sein und die Zeichen einer möglichen Infektion zu kennen. Denn wie ein Sprichwort sagt, Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Die rasche Vorstellung beim Tierarzt im Verdachtsfall kann hier Leben retten.
Natürlich sollten sich Hundebesitzer auch über mögliche Behandlungsmöglichkeiten informieren. Im Falle einer Infektion können tierärztlich verordnete Medikamente helfen, die die Krankheit in den Griff bekommen. Hier zeigt sich, wie wichtig präventives Handeln und schnelles Reagieren sind.
Die aktuellen Entwicklungen rund um die Hundemalaria machen deutlich, dass der Kampf gegen Zecken und die damit verbundenen Gesundheitsrisiken auch in den kommenden Monaten anhalten wird. Daher ist es unerlässlich, Hundehalter:innen zur Wachsamkeit zu ermahnen und umfassend über die Risiken und Maßnahmen aufzuklären. Schließlich gilt: Ein gut informierter Hundehalter ist der beste Schutz für seinen vierbeinigen Freund.