Agrardiesel-Subventionen zurück! Bauern jubeln – Kritik bleibt laut!

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Der Bundestag hat am 7. November 2025 die Agrardiesel-Subventionen reaktiviert. Landwirte profitieren davon ab Januar 2026 mit 21,48 Cent pro Liter.

Der Bundestag hat am 7. November 2025 die Agrardiesel-Subventionen reaktiviert. Landwirte profitieren davon ab Januar 2026 mit 21,48 Cent pro Liter.
Der Bundestag hat am 7. November 2025 die Agrardiesel-Subventionen reaktiviert. Landwirte profitieren davon ab Januar 2026 mit 21,48 Cent pro Liter.

Agrardiesel-Subventionen zurück! Bauern jubeln – Kritik bleibt laut!

Am 7. November 2025 hat der Bundestag eine wegweisende Entscheidung getroffen: Die Subventionen für Agrardiesel werden wieder in der alten Höhe von 21,48 Cent pro Liter eingeführt. Ab Januar 2026 können Landwirte in Deutschland von dieser finanziellen Entlastung profitieren, die jährlich geschätzte 430 Millionen Euro kosten wird. Die Rückkehr zu den früheren Vergünstigungen ist vor allem eine Reaktion auf die Proteste, die vor etwa zwei Jahren von Landwirten gegen die Streichung der Subventionen ausgelöst wurden. Jetzt freuen sich viele, darunter Landwirt Alexander Amberg aus der Nähe von Erfurt, der von einem jährlichen Zuschuss von etwa 25.000 Euro berichtet und die Unterstützung als dringend notwendig erachtet.

„Die Erzeugerpreise sind stark rückläufig und die Kosten steigen“, so Amberg, der nicht alleine mit seiner Meinung dasteht. Auch Andreas Jahnel vom Landesbauernverband Sachsen zeigt sich optimistisch und hebt hervor, wie wichtig diese Unterstützung für die Betriebe in der Landwirtschaft ist. Der sächsische Agrarminister Georg-Ludwig von Breitenbuch bekräftigt die Entscheidung und vergleicht sie mit höheren Subventionen in anderen EU-Ländern. Gemeinsam mit den Stimmen von CDU, CSU und SPD wurde diese Entscheidung im Bundestag gefasst, während die Grünen als einzige Fraktion dagegen stimmten.

Reaktionen auf die Entscheidung

Die Rückkehr zur alten Regelung kommt jedoch nicht ohne Kritik. Wolfram Günther, der ehemalige Agrarminister und Grüne-Politiker, bemängelt den fehlenden langfristigen Plan der Bundesregierung zur Reduktion klimaschädlicher Subventionen. Caroline Tiefenbach von der Deutschen Umwelthilfe sieht die Entscheidung als „Rolle rückwärts“ und fordert stattdessen Investitionen in eine nachhaltige Landwirtschaft. Dabei besteht die berechtigte Sorge, dass die Wiederherstellung solcher Subventionen die Weichen für die Zukunft der Landwirtschaft nicht unbedingt zum Positiven stellt.

Die vorherige Regierung, bestehend aus SPD, Grünen und FDP, hatte eine schrittweise Streichung der Vergünstigungen beschlossen, was letztlich zu den massiven Protesten der Landwirte führte. Diese nun wiederhergestellten Subventionen könnten als Entlastung für die Betriebe angesehen werden, ein Punkt, den auch Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer unterstreicht. Dennoch ist es eine Herausforderung, einen Balanceakt zwischen finanzieller Unterstützung und der Notwendigkeit für einen umweltbewussten Agrarsektor zu finden.

Die Diskussion um die Agrardiesel-Subventionen zeigt klar: Während sich einige Landwirte über die Rückkehr der Förderung freuen, gibt es auf der anderen Seite ernsthafte Bedenken hinsichtlich der langfristigen Auswirkungen für Umwelt und Klimaschutz.]

Die Zukunft der deutschen Landwirtschaft bleibt somit spannend – und die kommenden Monate werden zeigen, wie sich die Branche unter dem neuen (alten) Subventionsregime entwickeln wird.

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