Winterdienst im Landkreis Stendal: bereit für Schnee und Glätte!

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Die Kreisstraßenmeisterei Stendal ist optimal für den Winterdienst vorbereitet, um sichere Straßenverhältnisse zu gewährleisten.

Die Kreisstraßenmeisterei Stendal ist optimal für den Winterdienst vorbereitet, um sichere Straßenverhältnisse zu gewährleisten.
Die Kreisstraßenmeisterei Stendal ist optimal für den Winterdienst vorbereitet, um sichere Straßenverhältnisse zu gewährleisten.

Winterdienst im Landkreis Stendal: bereit für Schnee und Glätte!

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und die Verantwortung für einen sicheren Straßenverkehr liegt in den Händen der Kreisstraßenmeisterei des Landkreises Stendal. Aktuell sind die Vorbereitungen für den Winterdienst auf Hochtouren, berichtet die Landkreis Stendal. Mit über 1.000 Tonnen Salz im Lager und neun speziell ausgestatteten Fahrzeugen ist die Meisterei bestens gerüstet, um über 465 Kilometer Kreisstraßen sowie 13 Kilometer Gemeindestraßen durch die kalte Jahreszeit zu bringen.

Bereits ab 2 Uhr morgens beobachten die Mitarbeiter die Wetterverhältnisse, um gegebenenfalls ab 3 Uhr mit dem Streuen zu beginnen. „Es ist wichtig, dass wir wochentags einen sicheren Berufsverkehr gewährleisten“, erklärt Landrat Patrick Puhlmann und erinnert daran, dass die richtige Bereifung der Fahrzeuge essenziell ist. Die klassische Regel „O bis O“ (von Oktober bis Ostern) für die Nutzung von Winterreifen ist seiner Ansicht nach nicht mehr ausreichend.

Winterdienst auf Bundesebene

Doch nicht nur im Landkreis Stendal laufen die Vorbereitungen für den Winterdienst auf Hochtouren. Auch auf den deutschen Autobahnen hat der Winterdienst seine Maßnahmen getroffen. Laut BR sind über 13.000 Kilometer Strecke im Fokus, wobei rund 1.500 Spezialfahrzeuge umgerüstet wurden. Über 6.300 Straßenwärterinnen und Straßenwärter stehen bundesweit bereit, um die Sicherheit der Autofahrer zu gewährleisten.

Ein weiterer Punkt, den die Experten betonen, sind die aufgestockten Salzreserven. Mit insgesamt 310 Salzhallen und 112 Salzsilos ist Deutschland gut gerüstet für die Herausforderungen der Wintermonate. Offiziell hat die Wintersaison am 1. November begonnen, und die Behörden rufen zur Vorsicht auf: „Sicherer Verkehr ist unser Ziel, aber Glätte kann nicht immer ausgeschlossen werden“, betont Landrat Puhlmann.

Achtung auf den Straßen

Die Kreisstraßenmeisterei ist in neun Streubezirke aufgeteilt, wobei die kürzeste Streutour 35 und die längste 62 Kilometer umfasst. Der Verbrauch von Salz variiert je nach Wetterlage zwischen 10 und 20 Gramm pro Quadratmeter. In einem extremen Einsatz könnten bis zu 48 Tonnen Salz verbraucht werden.

„Es ist wichtig, dass die Bürger sich dieser Aspekte bewusst sind. Wir können nicht überall zur gleichen Zeit präsent sein“, mahnt Puhlmann. Um den bestmöglichen Service zu gewährleisten, ruft die Meisterei zur aktiven Mitwirkung der Fahrer auf: Achten Sie auf die Straßenbedingungen und passen Sie Ihre Geschwindigkeit entsprechend an.

Die Wintersaison bringt immer ihre Herausforderungen mit sich. Ein gutes Händchen bei der Fahrzeugbereifung und die Bereitschaft, sich auf wechselnde Bedingungen einzustellen, können entscheidend dazu beitragen, dass die Autofahrer sicher durch die Kälte gelangen. In diesem Sinne ist jeder dazu eingeladen, sich gut vorzubereiten und besonnen zu fahren.