Forensiker Mark Benecke begeistert beim Heizhausfest in Chemnitz!
Der forensische Biologe Mark Benecke besucht am Heizhausfest in Chemnitz 2025 und begeistert mit seinen Vorträgen.

Forensiker Mark Benecke begeistert beim Heizhausfest in Chemnitz!
Was macht der berühmte Forensiker Mark Benecke in Chemnitz? Der Kölner Wissenschaftler, der nicht nur als Kriminalbiologe bekannt ist, sondern auch als Mitglied der satirischen Partei Die PARTEI agiert, war kürzlich beim Heizhausfest am Schauplatz Eisenbahn zu Gast. Jedes Jahr zieht dieses Fest Tausende von Besucher:innen an, und 2025 war Benecke einer der Höhepunkte der Veranstaltung. Er hielt spannende Vorträge über Maden und verwandte Themen, die bei seinem Publikum hoch im Kurs standen und für viele interessante Einblicke sorgten. Freie Presse berichtet.
Mark Benecke, geboren am 26. August 1970 in Rosenheim, hat sich als Kriminalbiologe und Spezialist für forensische Entomologie einen Namen gemacht. Sein Studium der Biologie an der Universität zu Köln schloss er mit summa cum laude ab und promovierte über genetische Fingerabdrücke. Zudem war er an renommierten Einrichtungen wie der FBI-Akademie in den USA tätig und wird häufig als Sachverständiger in Gewaltverbrechen herangezogen. Der Wissenschaftler ist auch als Autor und Kolumnist aktiv und hat mehrere populärwissenschaftliche Bücher veröffentlicht, die hohe Platzierungen in der Spiegel-Bestsellerliste erreichten. Wikipedia informiert.
Ein Kandidat für das Oberbürgermeisteramt
Benecke ist nicht nur in der Wissenschaft aktiv, sondern auch in der Politik. Als Kandidat der Partei Die PARTEI für die Oberbürgermeisterwahl am 14. September hat er schon jetzt für einiges Aufsehen gesorgt. Getreu seinem Motto, keinen Wahlkampf machen zu wollen, präsentiert er sich auf amüsante Weise: Am Christopher Street Day in Köln verteilte er falsche Fünfziger, auf deren Rückseite stand: „Niemand hat vor, Wählerstimmen zu kaufen“. Mit einem kritisch hochgezogenen Augenbraue posierte er auf den Scheinen – eine humorvolle Ansage, die seinen unkonventionellen Stil unterstreicht. Die PARTEI hat dazu interessante Informationen.
Im Wahlkampf setzt Benecke auf kreative Ideen und wagt es, provozierend zu sein. Er fordert unter anderem „Kölschaktionsflächen“ anstelle von Spielplätzen und eine freie Sicht auf den Kölner Dom vom gesamten Planeten Erde aus. Diese Vorschläge sind nur ein Teil seines Programms, mit dem er eine tolerantere Welt anstrebt. Marion Sollbach, eine Kölner SPD-Politikerin, beschreibt ihn aus ihrer Schulzeit als „aufmüpfig“, was nicht weiter verwundern sollte, wenn man sich seine witzigen politischen Botschaften ansieht.
Die Verbindung von Wissenschaft und Humor
Benecke ist nicht nur ein Mann der ernsten Wissenschaft, sondern verbindet dies auch mit einem besonderen Sinn für Humor. Auf Social Media zeigt er sich als „Oberbürgermeister Marky“ und nutzt die Plattform, um hauptsächlich Nicht-Botschaften zu verbreiten, wodurch er dem Anti-Wahlkampf einen frischen Wind verleiht. Am CSD zieht er mit aufwendig gekleideten Mitgliedern seiner Partei direkt das Publikum in seinen Bann und sorgt dafür, dass die politische Bühne auch Raum für andere Botschaften bietet.
Jetzt bleibt abzuwarten, wie sich der Wahlkampf entwickelt und ob Benecke mit seinem unkonventionellen Ansatz die Kölner Wähler:innen von sich überzeugen kann. Mit einem guten Händchen könnte er möglicherweise für frischen Wind im Rathaus sorgen.