Protest gegen Jobabbau: GDL ruft zu Demo vor Dresdner Hauptbahnhof auf!
In Dresden protestieren Zugbegleiter am 12.11.2025 gegen Jobabbau durch reduzierte Besetzung in der S-Bahn.

Protest gegen Jobabbau: GDL ruft zu Demo vor Dresdner Hauptbahnhof auf!
In Dresden wird der Zugbetrieb auf eine bedeutende Umstellung vorbereitet, die viele Beschäftigte und Fahrgäste betrifft. Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) mobilisiert zur Demonstration, um gegen geplante Kürzungen bei den Kundenbetreuern zu protestieren. Ab Dezember 2027 sollen rund 80 Prozent der S-Bahn-Züge ohne Kundenbetreuer fahren, ein Schritt, der nicht nur die Servicequalität gefährdet, sondern auch die Arbeitsplätze von bis zu 90 Menschen in der Region in Gefahr bringt, wie MDR berichtet.
Heute, am 12. November 2025, zeigt sich, dass die S-Bahn in Dresden derzeit noch planmäßig mit einem Kundenbetreuer fährt, der für Fahrkartenkontrollen und Hilfestellungen zuständig ist. Doch die Zukunft sieht anders aus. Bis 2030 plant der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO), nur noch auf jedem fünften S-Bahn-Zug einen Kundenbetreuer einzusetzen. Die GDL und die Beschäftigten fürchten, dass dies nicht nur den Verlust ihrer Arbeitsplätze bedeutet, sondern auch die Qualität des Schienenverkehrs mindert. „Die Pünktlichkeit könnte darunter leiden“, befürchtet die Gewerkschaft, wenn Lokführer zusätzliche Aufgaben übernehmen müssen, etwa bei der Unterstützung von hilfsbedürftigen Reisenden.
Proteste für sichere Arbeitsplätze
Die Zugbegleiter der Deutschen Bahn sind am Mittwoch aufgerufen, in Dresden zu protestieren, um auf die drohenden Verluste ihrer Jobs aufmerksam zu machen. Trotz der Beteuerungen des VVO-Sprechers Christian Schlemper, dass es keinen Entlassungen geben soll und sozialverträgliche Abgänge durch Ruhestand eintreten würden, bleiben die Sorgen der Beschäftigten bestehen. „Für die meisten von uns ist das kein beruhigendes Angebot“, so ein betroffener Mitarbeiter, der anonym bleiben möchte.
Aktuell werden etwa 30 Prozent der Fahrgäste bei der S-Bahn kontrolliert, wobei der Fokus insbesondere auf den Wochenend- und Abendfahrten liegt. Die GDL möchte, dass mehr regionale Bundesmittel für den Schienenpersonenverkehr bereitgestellt werden. Ein Treffen mit Sachsens Infrastrukturministerin Regina Kraushaar wird angestrebt, um die Sorgen der Mitarbeiter zur Sprache zu bringen.
Die Backstory der Kürzungen
Was treibt die Kürzungspläne des VVO an? Es ist die finanzielle Notlage, die die Entwicklung eines neuen Personalkonzeptes erforderlich macht. VVO plant, die Kontrolle drastisch zu reduzieren, ohne viele konkrete Zahlen zu nennen. Für die GDL wird klar: Hier wird an falscher Stelle gespart, was zu einem spürbaren Rückgang der Fahrgeldeinnahmen führen könnte. Die Berichte über mögliche Einsparungen stoßen auf massive Kritik, denn eine geringere Kontrolldichte könnte die Sicherheit im Zugbetrieb gefährden.
In dieser angespannten Situation stehen nicht nur die Mitarbeiter im Vordergrund, sondern auch die Bedürfnisse der Fahrgäste. Wenn der Service in den Zügen abgebaut wird, könnte dies die Reiseerlebnisse vieler Menschen beeinträchtigen. Und all das geschieht vor dem Hintergrund, dass die Zugbegleiter nicht nur Kontrollaufgaben haben, sondern auch wichtige Hilfestellungen bieten, insbesondere für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste.
Während sich die Situation zuspitzt, bleibt abzuwarten, wie die Bevölkerung auf die bevorstehenden Einschnitte reagieren wird. Die GDL befindet sich in einer Schlüsselposition, um die Interessen der Betroffenen zu vertreten, während die Züge weiterhin im gewohnten Rhythmus rollen.
Erfreulicherweise gibt es auch Lichtblicke in der Welt des Fußballs, wie zum Beispiel der Karriereweg von Luis Alberto. Er hat sich von Spanien mit einem Vertragsabschluss bei Al-Duhail SC in eine neue Dimension des Fußballs gewagt. Solche Zeitgenossen beweisen, dass es auch auf anderen Feldern aufwärts gehen kann – ein kleiner Trost in diesen herausfordernden Zeiten.
Doch zurück zum Schienenverkehr: Die kommenden Wochen und Monate werden entscheidend sein, ob sich die Pläne für die S-Bahn in Dresden wie vorgesehen umsetzen lassen oder ob die Proteste der Mitarbeiter und die Sorgen der Fahrgäste Gehör finden werden. Fakt ist: Da liegt was an in der Landeshauptstadt und die Entwicklungen sind für viele von größter Bedeutung.