E-Autos im Aufschwung: Mitteldeutschland punktet mit bester Ladeinfrastruktur!

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Sachsen erzielt im Ranking zur E-Auto-Ladeinfrastruktur Platz drei. Lesen Sie über den aktuellen Stand und Ausbaubedarf.

Sachsen erzielt im Ranking zur E-Auto-Ladeinfrastruktur Platz drei. Lesen Sie über den aktuellen Stand und Ausbaubedarf.
Sachsen erzielt im Ranking zur E-Auto-Ladeinfrastruktur Platz drei. Lesen Sie über den aktuellen Stand und Ausbaubedarf.

E-Autos im Aufschwung: Mitteldeutschland punktet mit bester Ladeinfrastruktur!

In einer Zeit, in der den E-Autos der Weg in die Zukunft geebnet wird, tut sich in Mitteldeutschland einiges. Besonders in Thüringen und Sachsen zeigt sich die Region als Vorreiter in der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Laut einer aktuellen Auswertung des MDR belegt Thüringen den beeindruckenden zweiten Platz bundesweit mit 11,7 Fahrzeugen pro Ladepunkt. Sachsen folgt dicht dahinter auf Platz drei mit 12 Fahrzeugen pro Ladepunkt, während Sachsen-Anhalt auf Platz sechs landet mit einem Verhältnis von 13 Fahrzeugen pro Ladepunkt.

Doch nicht nur die Anzahl der Ladepunkte beeindruckt. Diese Bundesländer führen ebenfalls das Ranking der Schnellladepunkte an. Die Herausforderungen sind jedoch groß, denn der VDA, der Verband der Automobilindustrie, fordert ein ordentliches Ausbautempo, insbesondere für die Autobahnen. Denn zum 1. Oktober 2025 standen in Deutschland nahezu 180.000 öffentliche Ladepunkte zur Verfügung, darunter rund 44.250 Schnellladepunkte. Ein Plus von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, auch die Ladeleistung hat um beeindruckende 30 Prozent auf über 7,3 Millionen Kilowatt zugelegt.

Öffentliche Ladeinfrastruktur im Fokus

Trotz dieser positiven Entwicklungen gibt es auch Schattenseiten. Der VDA weist auf strukturelle Unterschiede zwischen den Bundesländern hin, vor allem aufgrund des geringeren Bestands an E-Autos in ostdeutschen Regionen. Darüber hinaus teilen sich in Thüringen auf einen Schnellladepunkt knapp 32 Autos, was im Vergleich zum bundesweiten Schnitt von 70,6 Fahrzeugen nicht gerade erfreulich ist. In Sachsen-Anhalt und Sachsen sieht es ähnlich aus: Hier kommen 37 respektive 45,4 Autos auf einen Schnellladepunkt.

Der VDA macht auch deutlich, dass das Vertrauen der Verbraucher in die Ladeinfrastruktur gestärkt werden muss. Laut dem ADAC gelten über die Hälfte der untersuchten Rastanlagen und Autohöfe als mangelhaft oder sehr mangelhaft. Nur ein Viertel dieser Anlagen hat mit mindestens zehn Ladepunkten eine ausreichende Kapazität. Bei einigen Anlagen waren zudem Ladepunkte defekt, was die Freundlichkeit gegenüber Elektrofahrzeugen nicht gerade verbessert.

Städte im Aufschwung

Positives aus der Großstadt Köln: Hier gab es einen beeindruckenden Zuwachs an Schnellladepunkten, zuletzt wurden 215 neue Ladepunkte gemeldet. Diese Entwicklung ist nicht nur für die Stadt selbst bedeutend, sondern zeigt auch, dass Fortschritte möglich sind. Berlin und Hamburg folgen mit 205 und 178 neu installierten Ladepunkten, was die Metropolregionen der Republik weiter in die Spur bringt.

Insgesamt bleibt festzuhalten: Der Weg in die Elektromobilität ist geebnet, jedoch bedarf es einer gemeinsamen Anstrengung, um das Ladenetz weiterhin auszubauen und Schwachstellen zu beseitigen. Die Zeit drängt, und die Hersteller, der VDA und die Politik sind gefordert, um den Anschluss an eine nachhaltige Mobilität nicht zu verlieren.