Dramatischer Unfall in Radebeul: 83-Jährige nach Straßenbahn-Einsatz schwer verletzt!
Eine 83-jährige Frau verletzt sich bei einem Unfall an der Haltestelle „Wasastraße“ in Radebeul, Meißen. Ermittlungen laufen.

Dramatischer Unfall in Radebeul: 83-Jährige nach Straßenbahn-Einsatz schwer verletzt!
Am 7. November 2025 kam es in Radebeul zu einem bedauerlichen Unfall. Eine 83-jährige Frau wurde schwer verletzt, als sie an der Haltestelle „Wasastraße“ hinter einer anfahrenden Straßenbahn lief. Tragischerweise stürzte sie und musste anschließend ins Krankenhaus gebracht werden. Die Ermittlungen laufen, um zu klären, ob es möglicherweise zu einem vorherigen Kontakt mit der Straßenbahn gekommen ist, wie die Sächsische Zeitung berichtet.
Solche Vorfälle sind leider keine Einzelfälle. Insbesondere ältere Menschen sind im Straßenverkehr oft schwer betroffen. Eine aktuelle Untersuchung des Statistischen Bundesamtes zeigt, dass im Jahr 2023 Personen ab 65 Jahren in 68,1 % der Fälle Hauptverursacher von Verkehrsunfällen mit Personenschaden waren. Besonders alarmierend ist, dass bei den über 75-Jährigen dieser Anteil auf 76,7 % ansteigt, was den höchsten Wert aller Altersgruppen darstellt.
Verletzungsrisiko bei älteren Verkehrsteilnehmern
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Über 53.000 Menschen ab 65 Jahren verunglückten im vergangenen Jahr im Straßenverkehr, 1.071 von ihnen verloren ihr Leben, während 11.485 schwere Verletzungen erlitten. Diese Statistiken machen deutlich, dass ältere Fußgänger besonders gefährdet sind und oft ungeschützt im Straßenverkehr unterwegs sind.
Besonders erschreckend ist die Wahrscheinlichkeit, bei einem Unfall zu sterben, die bei über 65-Jährigen mit 2,0 % der Verunglückten wesentlich höher ist als bei der jüngeren Altersgruppe, wo der Wert nur bei 0,6 % liegt. Der häufigste Grund für Unfälle bei älteren Fahrern ist die Missachtung der Vorfahrt. Diese Tatsache führt dazu, dass die Verkehrssicherheit für unsere älteren Mitmenschen dringend erhöht werden muss.
Wie der Unfall in Radebeul zeigt, sind die Gefahren im Straßenverkehr allgegenwärtig. Sollte eine solche Tragödie eintreten, bleibt zu hoffen, dass durch mehr Aufklärung und gezielte Maßnahmen zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit zukünftig solche Unfälle minimiert werden können.