Kreischa plant nachhaltige Wärmeversorgung – Bürgerbefragung steht an!
Kreischa plant bis März 2026 ein Konzept für nachhaltige Wärmeversorgung mit Einbindung der Bürger und ohne fossile Energieträger.

Kreischa plant nachhaltige Wärmeversorgung – Bürgerbefragung steht an!
In der schönen Gemeinde Kreischa wird fleißig an einem Konzept für die Zukunft der Wärmeversorgung gearbeitet. Bis März 2026 wird an einer nachhaltigen Lösung gefeilt, die die Bedürfnisse der Einwohner in den Mittelpunkt stellt. Die Fachleute von Sächsische.de berichten, dass die kommunale Wärmeplanung den gesamten technischen Rahmen der Wärmeversorgung gestalten soll. Der offizielle Partner dabei ist die Sachsenenergie, die bereits mit anderen Kommunen in Ostsachsen an der Wärmeplanung arbeitet.
Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Ein erster Schritt beinhaltet eine gründliche Bestands- und Potenzialanalyse der bestehenden Wärmeinfrastruktur in Kreischa. Hierbei setzen die Fachplaner der Sachsenenergie ihren Fokus auf die Erkundung erneuerbarer Energien und verzichten bewusst auf fossile Energieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas. Die Gemeinde hat sich zum Ziel gesetzt, eine soziale, durchdachte und realistische Wärmeversorgung sicherzustellen.
Beteiligung der Bürger
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Einbindung der Einwohner in den Planungsprozess. Die Verantwortlichen machen deutlich, dass eine intensive Beteiligung gewünscht ist und dass die Bedürfnisse der Bürgerschaft aktiv in die Planungen einfließen sollen. Dies wird als essenziell für den Erfolg des Projekts angesehen. Sachsenenergie begleitet in dieser Hinsicht bereits zehn Kommunen in der Region und bringt dabei wertvolle Erfahrungen in den Prozess ein.
Die gesetzlichen Vorgaben zur kommunalen Wärmeplanung spielen ebenfalls eine bedeutende Rolle. Diese sind in Deutschland bereits verankert und verlangen von den Kommunen, dass sie sich ausführlich mit der Wärmeversorgung auseinandersetzen. Dabei muss die Umsetzung rechtssicher und praktikabel gestaltet werden. Unterstützung bietet dazu Energie Sachsen, die praxisorientierte Vorlagen und Arbeitshilfen bereitstellt. Diese können individuell an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden, erleichtern die Planung jedoch erheblich.
Bis zum Abschlussbericht im März 2026 soll der Wärmeplan die strategische Grundlage für zukünftige Investitionen in die nachhaltige Wärmeinfrastruktur bieten. Es wird spannend sein, zu sehen, wie sich die Lösung in Kreischa entwickeln wird und welche innovativen Konzepte von den Fachleuten erarbeitet werden, um eine zukunftsfähige Wärmeversorgung zu gestalten.
Auf die Einwohner kommen also einige interessante Monate zu, in denen sie nicht nur für ihre eigene Wärmeversorgung, sondern auch für eine saubere Zukunft ein Stück weit mitverantwortlich sein können.