Premiere im Gewandhaus: Theater Plauen-Zwickau startet fulminant!

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Das Theater Plauen-Zwickau eröffnet die neue Spielzeit 2025/26 im Gewandhaus mit spannenden Aufführungen und Künstlern.

Das Theater Plauen-Zwickau eröffnet die neue Spielzeit 2025/26 im Gewandhaus mit spannenden Aufführungen und Künstlern.
Das Theater Plauen-Zwickau eröffnet die neue Spielzeit 2025/26 im Gewandhaus mit spannenden Aufführungen und Künstlern.

Premiere im Gewandhaus: Theater Plauen-Zwickau startet fulminant!

Am Sonntag, dem 28. August, gab es im ausverkauften Gewandhaus eine fulminante Eröffnung der neuen Spielzeit 2025/26 des Theaters Plauen-Zwickau. Unter dem Motto “Was die Welt im Innersten zusammenhält” zeigte das Ensemble ein aufregendes Programm, das sowohl neue als auch vertraute Gesichter präsentierte. Generalintendant Dirk Löschner und Pressesprecherin Anne Sandmann leiteten die Gala, die einen spannenden Ausblick auf die kommenden Theatermonate gab. Diese Veranstaltung ist nicht nur eine Feier der Kunst, sondern auch ein Zeichen für die kulturelle Vitalität der Region.

Ein Highlight des Abends war die Darbietung von Ballettdirektor Sergei Vanaev, der mit einem anmutigen Ausschnitt aus “Le sacre du printemps” die Zuschauer in seinen Bann zog. Besonders erfreulich: Vanaev wirkt engagiert an der Förderung junger Talente und betreut 13 Praktikantinnen aus der ganzen Welt. Außerdem war der britische Tänzer Ryan Aptomos zu sehen, der als Peer Gynt beeindruckte, während der italienische Tänzer Andrea Liotti später die Rolle des Rama in “Ramajana” übernehmen wird.

Vielfalt auf der Bühne

Die musikalischen Klänge des Abends wurden durch die neuen Stimmen von Sopranistin Natalia Willot und Bariton Nikolaus Nitzsche bereichert. Willot sang unter anderem “Quando me‘n vo” aus “La Bohème“, während Nitzsche ein Duett mit Elisabeth Birgmeier präsentierte. Auch die neuen Schauspieler Kristin Heil und Joshua Dahmen stellten sich mit eigenen Monologen vor, was den Abend zusätzlich abwechslungsreich gestaltete.

Doch das Theater Plauen-Zwickau hat nicht nur große Pläne für die Bühne. Inmitten der Vorbereitungen für die Spielzeit hat das Haus auch eine Crowdfunding-Aktion ins Leben gerufen, um das Löwel-Foyer neu zu gestalten. Bis zum 31. August heißt es, viel Geld zu sammeln – über 30.000 Euro sollen zusammenkommen, um das Foyer im 2. Rang einem frischen Look zu verleihen. Crowdfunding hat sich hierzulande als eine effektive Möglichkeit etabliert, um kulturelle Projekte zu finanzieren. Einer der ersten, der diese Praxis nutzte, war Wolfgang Amadeus Mozart, dessen finanzielle Unterstützung durch Förderer für seine Werke heute ein Beispiel für moderne Kampagnen ist.

Kulturelle Perspektiven

Das Engagement der Theaterfördervereine und der Hans-und-Edith-Löwel-Stiftung ist ebenfalls ausschlaggebend für die Theaterlandschaft. So wurden beispielsweise im Juni Unterschriften für den Erhalt des Theaters an den Oberbürgermeister übergeben, was die Wichtigkeit des Theaters für die Gemeinschaft unterstreicht. Der Inklusive Theaterclub VOLL normal, der seit 2018 besteht, entwickelt kontinuierlich neue Stücke und sorgt dafür, dass die kulturelle Diversity in den Fokus gerückt wird. Am 21. Mai 2025 demonstrierten rund 700 Teilnehmende vor dem sächsischen Landtag, um für die Finanzierung sächsischer Theater zu kämpfen.

Die zweite Chance zur Wiederholung der Eröffnungsgala im Gewandhaus findet am Donnerstag, dem 28. August, um 19.30 Uhr statt. Damit wird allen, die das bunte Treiben verpasst haben, die Möglichkeit gegeben, sich selbst ein Bild von der kreativen Spritzigkeit des Theaters zu machen.