VW-Werk Zwickau in der Krise: Zukunft ungewiss trotz positiver Signale!
Zwickau am 7.11.2025: Unsicherheit über die Zukunft des VW-Werks. Ministerpräsident Kretschmer fordert Unterstützung für den Standort.

VW-Werk Zwickau in der Krise: Zukunft ungewiss trotz positiver Signale!
In Zwickau steht die Zukunft des VW-Werks auf der Kippe, und die Unsicherheit geht quer durch die Reihen. Ministerpräsident Michael Kretschmer sieht jedoch Licht am Ende des Tunnels und fordert tatkräftige Unterstützung von den Gewerkschaften und der Bundespolitik, um die positiven Perspektiven für den Standort zu untermauern. In einem klaren Bekenntnis hat VW-Konzernchef Oliver Blume versichert, dass man sich intensiv um Zwickau kümmern werde, das als Vorreiter im Umstieg auf Elektromobilität gilt. Dort werden derzeit ausschließlich Elektrofahrzeuge für VW, Audi und Cupra produziert. Doch trotz dieser Fortschritte gibt es dunkle Wolken am Horizont.
Mit etwa 9.200 Beschäftigten, die im Zwei-Schicht-Betrieb arbeiten, ist das Werk stark ausgelastet. Dennoch wird befürchtet, dass Modelle an andere VW-Standorte abgegeben werden könnten, was die Sorgen über die langfristige Beschäftigung schüren könnte. So hat auch VW-Sachsen-Chef Danny Auerswald versprochen, die Arbeitsplätze bis 2030 zu sichern und schließt derzeit keine Standorte, was zur Beruhigung beiträgt.
Die Herausforderungen der Zukunft
Ein zentrales Problem bleibt die Abhängigkeit von Chips, die nach wie vor die Produktion beeinflussen. Während die Fertigung in der kommenden Woche gesichert ist, bleibt die Zukunft ungewiss, was die Planung für die kommenden Monate angeht. Wirtschaftsminister Dirk Panter nutzte die Gelegenheit, im Landtag über die dringliche Notwendigkeit zu sprechen, die europäische Abhängigkeit von Zukunftstechnologien zu verringern. Ein Vorschlag, der viel Beachtung fand, war die Schaffung einer „Zukunftsstiftung Zulieferer Automobil Sachsen“, um kleine und mittlere Zulieferer zu unterstützen und die wirtschaftliche Basis der Region abzusichern.
Auf der anderen Seite wird Zwickau auch aktiv, um neue Geschäftsfelder zu finden, insbesondere in der Kreislaufwirtschaft. Hier wird an der Rückgewinnung von Teilen und Rohstoffen gearbeitet, was nicht nur ökonomisch sinnvoll ist, sondern auch den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens verringert.
Ein Blick in die Vergangenheit
Wenn man über die Entwicklung der Automobile spricht, sollte man auch einen Blick auf die Wurzeln werfen. Der Volkswagen Käfer und seine klassischen Variationen, wie der Karmann Ghia oder der VW Bus, sind altbewährte Modelle, die auf VW Type 1 und Type 2 Motoren basieren. Diese Motoren haben durch ihre Zuverlässigkeit und den einfachen, wartungsfreundlichen Design über Jahrzehnte hohe Popularität erreicht. Modelle wie der 1500er, der über Jahrzehnte in verschiedenen Ausführungen im Einsatz war, und die Luftgekühlten Motoren sind heute immer noch faszinierende Technikdenkmäler der Automobilgeschichte.
Doch egal, ob in der Vergangenheit oder der Gegenwart, das VW-Werk in Zwickau hat sich als innovativer Standort bewiesen, und es bleibt zu hoffen, dass die Entwicklungen in der produzierenden Industrie auch weiterhin für die Beschäftigten und die Region positiv verlaufen werden.
Für weiterführende Informationen über die Strategie von Volkswagen und den Standorts Zwickau, lesen Sie mehr auf news38.de. Auch zur Geschichte der VW-Motoren finden Sie nützliche Details unter vwforum.com.