Neuschnee am Rennsteig: Oktober 2025 bricht Rekorde der Kälte!

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Erfahren Sie mehr über den kalten Oktober 2025 in Sonneberg, Deutschlands Wetterschwankungen und die Auswirkungen des Klimawandels.

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Neuschnee am Rennsteig: Oktober 2025 bricht Rekorde der Kälte!

Im Oktober 2025 hat der Wetterbericht für Köln ganz andere Töne angeschlagen als in den vergangenen Jahren. Laut den Berichten von insuedthueringen.de erlebten wir eine kühle und regnerische Zeit, geprägt von Nebel und dunklen Tagen. An insgesamt 14 Tagen war die Sonne überhaupt nicht zu sehen. Erster Schnee fiel bereits am 26. Oktober am Rennsteig, wo innerhalb von nur drei Stunden sechs Zentimeter Neuschnee gefallen sind, begleitet von stürmischem Wind.

Die Durchschnittstemperatur im Oktober betrug nur 5,9 Grad Celsius. Das ist 0,3 Grad unter dem klimatologischen Mittel und markiert den ersten Oktober seit September 2022, der nicht wesentlich zu warm war. Ein bemerkenswerter Punkt ist, dass die 12-Grad-Marke im Oktober nicht überschritten wurde – ein Novum seit 40 Jahren!

Ein Blick auf die Kältefront

Der vergangene Oktober stellte nicht nur für uns hierzulande eine Überraschung dar, sondern auch für weite Teile Mitteleuropas, wie tkp.at berichtet. Astrophysiker besprechen die Möglichkeit einer bevorstehenden kleinen Eiszeit, die sich bereits bemerkbar macht. Das Jahr 2025 wird als eines der kältesten Jahre dieser Zeitspanne vorausgesagt, inklusive eines kalten Winters 2024/25 sowie eines frischen Frühlings und Sommers. Entlang des Alpenbogens und in den Balkanstaaten war der Kälteeinbruch besonders spürbar, mit Rekordnachfragen nach Heizgas in Russland und Temperaturen unter -5 Grad in den betroffenen Regionen.

Bemerkenswert auch: Kälte trat in diesem Jahr bereits nicht wie üblich um den 25. Oktober, sondern drei Wochen früher ein. In Ländern wie Rumänien und Bosnien wurden Schneehöhen von bis zu einem Viertel Meter verzeichnet. Prognosen deuten zudem darauf hin, dass wir für den kommenden Winter mit weiterem Schnee und herbstlichen Temperaturen rechnen dürfen.

Klimawandel und Extremwetter

Das Thema Klimawandel ist omnipräsent, und in diesem Zusammenhang beleuchtet der Klimazustandsbericht von Copernicus die vergangenen Jahre. 2024 wurde als das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen eingestuft, mit einem Temperaturanstieg von 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Extreme Wetterereignisse, darunter schwere Überschwemmungen, forderten zahlreiche Menschenleben und verursachten erhebliche wirtschaftliche Schäden.

Die Erderwärmung schlägt also auch an diesen kalten Tagen mit voller Wucht zu. Ein aufmerksames Auge auf das Wettergeschehen ist also nicht nur für die kurzfristige Planung wichtig, sondern auch, um klimatische Langzeittrends nicht aus dem Blick zu verlieren. Europa gilt mittlerweile als Hotspot des Klimawandels, und die Notwendigkeit zur Anpassung wird immer offensichtlicher. Besondere Adaptationsmaßnahmen werden von Städten wie Paris, Mailand und Bratislava aufgezeigt, die den Herausforderungen des Klimawandels mit Innovationsgeist begegnen.

Insgesamt bleibt abzuwarten, wie der Winter sich entwickeln wird. Eines ist jedoch sicher: Wir schreiben ein neues Kapitel in unserem Wetterbuch und trotz der Kälte sind wir gewappnet.»