Der große Comeback-Sieg: Zella-Mehlis besiegt Dietzhausen 6:0!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Am 25. Oktober 2025 gewann der FC Zella-Mehlis in einem Derby gegen SV Dietzhausen mit 6:0. Thomas Waap kehrte nach langer Verletzung zurück.

Am 25. Oktober 2025 gewann der FC Zella-Mehlis in einem Derby gegen SV Dietzhausen mit 6:0. Thomas Waap kehrte nach langer Verletzung zurück.
Am 25. Oktober 2025 gewann der FC Zella-Mehlis in einem Derby gegen SV Dietzhausen mit 6:0. Thomas Waap kehrte nach langer Verletzung zurück.

Der große Comeback-Sieg: Zella-Mehlis besiegt Dietzhausen 6:0!

Im Kreisoberliga-Derby zwischen dem FC Zella-Mehlis und dem SV Dietzhausen am 25. Oktober 2025, das bei regnerischen Bedingungen stattfand, gab es einen klaren Sieger: der FC Zella-Mehlis triumphierte mit 6:0. Besonders erfreulich war die Rückkehr von Thomas Waap, der nach einer langen Verletzungspause von 14 Monaten endlich wieder auf dem Platz stehen konnte. Der fast 37-Jährige hatte sich zuvor eine schwere Kreuzbandverletzung zugezogen und wusste um die Herausforderungen, die damit verbunden sind.

Waap lobte nach dem Spiel die Unterstützung seiner Mitspieler während seiner verletzungsbedingten Auszeit. Diese Teamzusammengehörigkeit kann in Momenten wie diesen entscheidend sein. Kreuzbandverletzungen gehören zu den häufigsten und schmerzhaftesten Knieverletzungen, mit der Tendenz, die Sportler noch länger am Spielen zu hindern. Laut der Erler Klinik sind insbesondere das vordere Kreuzband sowie Meniskus und Knorpel anfällig für Verletzungen, wobei Frauen rund 2-3 Mal häufiger betroffen sind als Männer.

Kreuzbandverletzungen: Ein weit verbreitetes Problem

Kreuzbandrisse treten oft aus dem Nichts auf, häufig in Nicht-Kontaktsituationen wie beim Landen von Sprüngen oder bei plötzlichen Drehbewegungen. Das Knie schwillt meist innerhalb weniger Stunden an, was auf die Blutung innerhalb des Gelenks zurückzuführen ist. In solchen Fällen ist eine schnelle Erste-Hilfe-Maßnahme wichtig, um Einblutungen und Schwellungen zu minimieren. Ein solches Engagement ist nicht nur in Profisportarten, sondern auch im Amateurbereich von Bedeutung.

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) berichtet, dass das Risiko für Kreuzbandverletzungen im Sport sowie im Freizeitbereich eindeutig zu erkennen ist. Prof. Dr. Maximilian Rudert, Präsident der DGOU, hebt die präventiven Maßnahmen hervor, die für Hobby-Fußballer zur Verfügung stehen. Programme wie FIFA11+ und STOP-X haben bereits positive Ergebnisse erzielt. Bei regelmäßiger Anwendung kann das Verletzungsrisiko um bis zu 35 Prozent reduziert werden.

Besonderheiten und Herausforderungen für Frauen

Insbesondere jüngere Frauen und Mädchen unter 19 Jahren sind besonders anfällig für Kreuzbandverletzungen. Laut den Experten erklärt sich das höhere Risiko durch eine Kombination von anatomischen, hormonellen und biomechanischen Faktoren. Bei den vergangenen Frauen Fußball-Weltmeisterschaften wurde sogar von einer „Kreuzbandriss-Plage“ gesprochen, die einige Spielerinnen an einer Teilnahme hinderte. Ein Beispiel für den Ernst der Lage ist, dass eine Rückkehr zum aktiven Spielen in der Regel mehrere Monate in Anspruch nimmt – im Profifußball mindestens 7-8 Monate, im Freizeitsport sogar bis zu einem Jahr.

Für Thomas Waap war die Rückkehr aufs Spielfeld ein wichtiger Schritt in seiner Laufbahn. Die Emotionen nach dem Spiel und die Unterstützung seines Teams zeigen, wie wichtig der Zusammenhalt im Sport ist. Denn trotz der Verletzungsrisiken und Schicksalsschläge, stellt der Sport für viele Akteure nach wie vor einen zentralen Lebensinhalt dar. Es bleibt zu hoffen, dass mit steigender Sensibilisierung für präventive Maßnahmen, viele Sportlerinnen und Sportler solche Verletzungen in Zukunft vermeiden können.