Frankfurt (Oder) startet neues Förderprogramm für Pflege vor Ort!
Frankfurt (Oder) fördert Pflege vor Ort: Interessenbekundung bis 31. Oktober 2025 für kommunale Maßnahmen.

Frankfurt (Oder) startet neues Förderprogramm für Pflege vor Ort!
Sehen wir uns die neuesten Entwicklungen in der Pflegepolitik in Brandenburg an: Die Landesregierung hat beschlossen, den so genannten Pakt für Pflege bis zum 30. Juni 2027 fortzuführen. Dabei stehen gleich mehrere Maßnahmen auf der Agenda, die vor allem die Situation von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen nachhaltig verbessern sollen. Dieses Engagement wurde in einer aktuellen Pressemitteilung der Stadt Frankfurt (Oder) thematisiert, die sich auf das Förderprogramm für kommunale Pflegepolitik konzentriert. Laut der Stadtverwaltung soll die Interessenbekundung zur Entwicklung einer niedrigschwelligen Beratungs- und Begleitstruktur für Nachbarschaftshilfe in Frankfurt (Oder) beitragen. Bewerbungen für dieses interessante Vorhaben sind bis zum 31. Oktober 2025 möglich, und die Kontaktdaten sind auf der Webseite der Stadt zu finden, wo auch detaillierte Informationen bereitgestellt werden frankfurt-oder.de.
Ein weiterer wichtiger Aspekt des Pakts ist der Ausbau der Pflegeberatung und der pflegerischen Versorgungsstrukturen. Gesundheitsministerin Britta Müller betonte kürzlich, dass der Pakt umfangreiche finanzielle Mittel bereitstellt, um über 200.000 pflegebedürftige Menschen in Brandenburg zu unterstützen. Besonders hervorzuheben ist, dass ab dem 1. Juli 2025 neue Förderrichtlinien in Kraft treten, die es ermöglichen sollen, die stationäre Pflege zu entlasten. Damit sollen mehr Menschen die Möglichkeit erhalten, länger in ihren eigenen vier Wänden zu leben tagesspiegel.de.
Wichtige Maßnahmen für die Pflege
Der Pakt für Pflege umfasst zentrale Säulen, die die Anliegen von pflegebedürftigen Menschen und deren Angehörigen in den Fokus rücken:
- Ausbau der Pflegeberatung
- Verbesserung der pflegerischen Versorgungsstruktur
- Sicherung des Fachkräftemangels in der Pflege
Besonders erfreulich ist, dass Landkreise und kreisfreie Städte bis zu 180.000 Euro jährlich für den Ausbau ihrer Pflegeangebote erhalten können. Zudem stehen jährlich rund 11 Millionen Euro für verschiedene Projekte zur Verfügung, was für viele Gemeinden eine große wirtschaftliche Erleichterung darstellen kann. Ab 2026 wird ein einheitlicher Sockelbetrag von 20.000 Euro für alle Kommunen angestrebt, um vor allem kleinere Gemeinden zu unterstützen. Währenddessen leben laut der Pflegestatistik 2023 in Brandenburg über 214.000 Menschen, die auf Pflege angewiesen sind, darunter mehr als die Hälfte über 80 Jahre alt tagesspiegel.de.
Ein weiterer wichtiger Punkt der neuen Förderstruktur ist die Schaffung von Pflegestützpunkten. Diese bieten unverzichtbare Unterstützung für Pflegebedürftige und deren Angehörige, indem sie Informationen, Antragsformulare und Hilfestellungen bereitstellen. Außerdem werden Pflegeberaterinnen und Pflegeberater vor Ort zur Verfügung stehen, um bei der altengerechten Umgestaltung von Wohnungen sowie der Suche nach geeigneten Pflegeheimen zu helfen. Das Ziel dabei ist eine möglichst effektive Vernetzung aller Angebote im Bereich Pflege bundesgesundheitsministerium.de.
Brandenburg geht mit diesen Maßnahmen einen wichtigen Schritt in die Zukunft der Pflegepolitik. Durch den Pakt für Pflege soll nicht nur die Lebensqualität von Pflegebedürftigen verbessert, sondern auch ein unterstützendes Umfeld für pflegende Angehörige geschaffen werden. Damit das Vorhaben gelingt, sind allerdings die Kommunen gefragt, Maßnahmen und Angebote aktiv umzusetzen. Dank des Engagements der Regierung und der Kommunen könnte sich die Situation in der Pflege in den kommenden Jahren erheblich verbessern.