Frankfurt wird digital: Kunst, VR und neue Hilfe für Obdachlose!
Frankfurt (Oder) präsentiert innovative digitale Projekte zur Stadtentwicklung beim Smart-City-Forum am 28. Juni 2025.

Frankfurt wird digital: Kunst, VR und neue Hilfe für Obdachlose!
In der heutigen Zeit ist es kaum zu übersehen: Die Digitalisierung tritt mehr und mehr in unsere Städte ein. Dies wurde auch beim Smart-City-Forum im Gesellschaftshaus des Palmengartens in Frankfurt deutlich, wo zahlreiche Projekte zur digitalen Stadtgestaltung vorgestellt wurden. Die digitale Stadt der Zukunft soll nicht nur smarter, sondern auch interaktiver werden. Besonders spannend sind die neuen Möglichkeiten, die Augmented Reality (AR) mit der App Wava bietet. Damit können Nutzer beispielsweise beliebige Kunstwerke im öffentlichen Raum virtuell platzieren, etwa eine Dinosaurier-Skulptur auf dem Paulsplatz, und so ihre Kreativität ausleben. Diese Erkenntnisse stellt die F.A.Z. vor.
Ein weiteres innovatives Projekt stammt von den Studenten Nikolas Arent und Ben Werner, die die Webseite „Hilferadar“ entwickelt haben. Diese Plattform hilft dabei, lokale Hilfsangebote für Obdachlose schneller zu finden und wird auch von Sozialarbeitern genutzt, um Unterstützung effizient zu vermitteln. Der Einsatz von Digitaltechnik wird auch im Gesundheitsamt deutlich, das moderne Kommunikationsmittel nutzt, um den Bürger:innen besser zur Seite zu stehen.
Technologische Neuerungen für alle
Die Digitalisierung betrifft aber nicht nur soziale Projekte – sie durchdringt alle Lebensbereiche, wie auch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen unterstreicht. Die Herausforderungen dabei sind nicht gering: Es gilt, die Digitalisierung nachhaltig und im Sinne des Gemeinwohls zu gestalten. In einem Dialog mit rund 70 Experten werden in der Nationalen Dialogplattform Smart Cities Chancen und Risiken diskutiert. Ein Ziel dieser Plattform ist es, bis 2030 handlungsfähige „Smart City“-Konzepte zu erproben.
Besonders im Sportbereich gibt es spannende Entwicklungen: Oliver Bäcker von Eintracht Frankfurt hat über den Einsatz von Sensoren berichtet, die die Feuchtigkeit auf Trainingsplätzen messen. Auch im Stadion kommen digitale Lösungen zum Einsatz – Künstliche Intelligenz lenkt die Besucherströme effizient und Virtual-Reality-Brillen ermöglichen es Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, das Stadionerlebnis auf neue Art zu genießen.
Bürgerbeteiligung 2.0
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Stadtentwicklung ist die Bürgerbeteiligung. Hier kommen die Technologien Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) ins Spiel. In einem Forschungsprojekt namens „VR-Planning – we’re planning“ wird erforscht, wie diese Technologien helfen können, alle Betroffenen in den Planungsprozess einzubeziehen. Durch die Nutzung von VR und AR können Planer, Architekten, Politiker und Anwohner gemeinsam an besseren Lösungen arbeiten und die Möglichkeiten neuer Konzepte abklopfen. Dies berichtet die Fraunhofer IGD.
Ein Leitfaden zur Integration von VR und AR in die Stadtentwicklung soll Entscheidungsträger unterstützen, den digitalen Wandel aktiv mitzugestalten. Durch diese innovativen Ansätze wird nicht nur ein besseres räumliches Verständnis geschaffen, sondern auch die Zusammenarbeit und Akzeptanz neuer Konzepte gefördert.
Abschließend lässt sich festhalten, dass die digitale Transformation in unseren Städten mehr als nur ein Trend ist. Sie ist ein Weg, um soziale Herausforderungen anzugehen, den Bürger:innen neue Möglichkeiten zu eröffnen und die Gesellschaft zukunftsfähig zu gestalten. Innovative Projekte, partizipative Planung und der Einsatz neuer Technologien sind dabei der Schlüssel zum Erfolg für das Stadtleben von morgen.