Halle glänzt: Photovoltaik-Projekt für Umweltpreis nominiert!

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Das Projekt „Photovoltaik-Anlagen auf Fahrgastunterständen“ in Halle (Saale) ist für den Umweltpreis 2025 nominiert.

Das Projekt „Photovoltaik-Anlagen auf Fahrgastunterständen“ in Halle (Saale) ist für den Umweltpreis 2025 nominiert.
Das Projekt „Photovoltaik-Anlagen auf Fahrgastunterständen“ in Halle (Saale) ist für den Umweltpreis 2025 nominiert.

Halle glänzt: Photovoltaik-Projekt für Umweltpreis nominiert!

Ein innovatives Projekt aus Halle hat es geschafft, sich unter die besten fünf von insgesamt 52 eingereichten Beiträgen zu kämpfen. Die „Photovoltaik-Anlagen auf Fahrgastunterständen“, die in Kooperation mit dem regstrom e.V. und der HAVAG realisiert wurden, wurden für den Umweltpreis 2025 der Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt (SUNK) nominiert. Dieses Vorhaben steht nicht nur für Fortschritt, sondern auch für ein gemeinsames Ziel: den Klimaschutz.

Der Umweltpreis wird nun schon seit fast 30 Jahren vergeben und zeichnet vorbildliche Projekte aus, die einen positiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten. In diesem Jahr lautet das Motto der Auszeichnung „Für den Klimaschutz!“, und die Jury zeigt sich besonders erfreut über die innovative Umsetzung des Projekts, das aktiv zur kommunalen Energiewende beiträgt. Preise werden von Prof. Dr. Armin Willingmann, dem Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt, überreicht, was eine besondere Ehre für die Initiatoren darstellt. Laut Halle Life äußerte sich Ingo Englich, der Vorsitzende von regstrom, sichtlich erfreut über die Nominierung und sieht diese als Anerkennung für die Klimaschutzideen in Halle (Saale).

Nachhaltigkeit im Fokus

Insgesamt wurden fünf Fahrgastunterstände mit modernster Solartechnik ausgestattet. Die ersten Anlagen nahmen bereits 2022 ihren Betrieb an den Haltestellen BG Klinikum Bergmannstrost und Wörmlitz auf. Im Jahr 2023 wurden dann drei weitere Anlagen an den Haltestellen Diesterweg, Huttenstraße und Louise-Otto-Peters-Straße eingerichtet. Mit dieser Technik erzeugen die Photovoltaikanlagen jährlich rund 1.500 kWh regenerativen Strom, was einer Einsparung von etwa 3,17 Tonnen CO₂ pro Jahr entspricht. So sieht aktiver Klimaschutz aus!

Die installierten BIPV-Module, die als Bedachung und Stromquelle dienen, gelten als technisches Highlight. Der produzierte Strom wird direkt an den Haltestellen genutzt, etwa für die Fahrgastinformation und die LED-Beleuchtung. Erhard Krüger, Infrastrukturmanager der HAVAG, betont den wesentlichen Beitrag dieses Projekts zur Schaffung einer nachhaltigeren Stadt, was Hallespektrum ebenfalls hervorhebt.

Umweltpreise für viele

Die ehrenvolle Nominierung sei ein Schritt in die richtige Richtung, so die Meinung von Englich und Krüger. Der Umweltpreis 2025, für den die Nominierung eines von vielen Möglichkeiten ist, verteilt insgesamt 30.000 Euro, die auf verschiedene Gewinner:innen aufgeteilt werden. Zusätzlich wird ein Sonderpreis vom Tourismusverband Sachsen-Anhalt vergeben, um Projekte zu honorieren, die Umwelt-, Natur- und Klimaschutz mit Tourismus verbinden.

Die Bewerbungsfrist für den Umweltpreis endete am 27. April 2025, und es sind nicht nur Institutionen und Vereine, sondern auch Privatpersonen zur Teilnahme eingeladen. Zudem wird ein Umwelt-Ehrenpreis vergeben, der für langjähriges Engagement im Umwelt-, Natur- und Klimaschutz auszeichnet – auch hier ist es nötig, dass Dritte eine Empfehlung aussprechen. Das bestätigt die Wertschätzung und das breite Interesse an nachhaltigen Projekten in Sachsen-Anhalt, wie auf der Webseite der SUNK nachzulesen ist.

Insgesamt zeigt dieses Projekt, dass innovative Ideen und der Wille zur Veränderung auch in der heutigen Zeit großen Einfluss auf unsere Umwelt haben können. Halle zeigt damit, dass Modernität und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können.