VSG Altglienicke zieht nach Fürstenwalde: Ein neuer Stadiontraum!

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VSG Altglienicke verlegt Heimspiele nach Fürstenwalde, Brandenburg, aufgrund fehlender Kapazitäten in Berlin. Umzugshintergründe.

VSG Altglienicke verlegt Heimspiele nach Fürstenwalde, Brandenburg, aufgrund fehlender Kapazitäten in Berlin. Umzugshintergründe.
VSG Altglienicke verlegt Heimspiele nach Fürstenwalde, Brandenburg, aufgrund fehlender Kapazitäten in Berlin. Umzugshintergründe.

VSG Altglienicke zieht nach Fürstenwalde: Ein neuer Stadiontraum!

Die VSG Altglienicke, ein fester Bestandteil der Regionalliga Nordost seit nunmehr acht Jahren, hat sich entschlossen, seine Heimspiele nach Fürstenwalde, Brandenburg, zu verlegen. Der Umzug wird notwendig, da in ihrer bisherigen Heimat in Berlin nicht einmal 300 zusätzliche benötigte Sitzplätze und eine Umzäunung für den Gästebereich bereitgestellt werden konnten. Geschäftsführer Marco Schröder zeigt sich dennoch optimistisch bezüglich dieser Neuausrichtung und hofft, die Fans in Fürstenwalde für den Fußball zu begeistern.

Einen Stein ins Rollen brachte der fehlende Fortschritt bei den Bauanträgen, die bereits vor sieben Jahren gestellt wurden. „Wir sind mit der Bearbeitungszeit sehr unzufrieden“, äußerte Schröder. Der Bezirksstadtrat Marco Brauchmann von der CDU hat zwar die Hoffnung geäußert, dass die Bauarbeiten im kommenden Jahr beginnen könnten, aber diese hängen stark von Finanzierungszusagen ab. In Berlin gibt es zurzeit zudem einen akuten Mangel an geeigneten Sportstätten und einen gewaltigen Sanierungsstau. Der Senat hat 24 Millionen Euro für Sportstätten-Sanierungen freigegeben, doch der geschätzte Bedarf beläuft sich auf über 400 Millionen Euro in den nächsten vier Jahren.

Die Hintergründe des Umzugs

Die Entscheidung zur Verlagerung nach Brandenburg kommt nicht aus heiterem Himmel. VSG Altglienicke hat in den letzten sechs Jahren bereits drei verschiedene Heimspielstätten genutzt. Die Grenzen der aktuellen Spielstätte, der HOWOGE-Arena “Hans Zoschke” beim SV Lichtenberg, zwingen den Verein zu einem Umdenken. Über Gespräche mit der Stadt Fürstenwalde, die sich bereits seit einigen Wochen ziehen, könnte der Umzug rasch Realität werden. Hier hat der FSV Union Fürstenwalde ein Stadion, das die Regionalliga-Anforderungen erfüllt und Platz für die VSG bieten könnte.

Durch die neue Regelung erwartet Lichtenbergs Präsident Michael Grunst zusätzliche Belastungen, betrachtet die aktuelle Situation jedoch als eine Übergangslösung für die VSG Altglienicke, die schnellstmöglich eine eigene Heimspielstätte finden möchte. In den letzten Spielen konnte der Verein eine durchschnittliche Zuschauerzahl von 599 verzeichnen. Diese Zahl will man mit dem Umzug in die neue Region steigern.

Die Liga und ihre Herausforderungen

In der Regionalliga Nordost, die gerade einmal seit zehn Spielzeiten als vierthöchste Fußballklasse Deutschlands agiert, kämpfen 20 Vereine um den Aufstieg und gegen den Abstieg. Die Liga hat durch die neuen Aufsteiger Tasmania Berlin und FC Eilenburg an Spannung gewonnen. Die Herausforderung, als Verein eine geeignete Spielstätte zu betreiben, bleibt jedoch für viele Teams bestehen, ebenso auch für Altglienicke, die nun unter neuen Bedingungen operieren müssen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die VSG Altglienicke in Fürstenwalde einen Neuanfang wagt, während die Sportstätten in Berlin weiterhin ein ungelöstes Problem darstellen. „Wir hoffen, dass wir bis 2028 wieder nach Berlin zurückkehren können, sobald die Bauarbeiten an unserem Sportplatz abgeschlossen sind“, so Schröder optimistisch. Der Verein bleibt somit auf der Suche nach Perspektiven und neuen Möglichkeiten in der doch herausfordernden Regionalliga Nordost. Für die zahlreichen Fans bleibt spannend zu beobachten, wie sich die VSG in ihrer neuen Heimat schlagen wird.