Epiphanienkirche Berlin: Klares Zeichen für Denkmalschutz und Kunst!
Die Epiphanienkirche in Berlin wird restauriert. Eine Tafel würdigt die Unterstützung der deutschen Denkmalpflege.

Epiphanienkirche Berlin: Klares Zeichen für Denkmalschutz und Kunst!
Die Epiphanienkirche in Berlin schwebt voller neuer Erinnerungen: Nach sorgfältigen Restaurierungsarbeiten erstrahlt das beeindruckende Altarbild von Hermann Bachmann wieder in voller Pracht. Wie denkmalschutz.de berichtet, wurde das Triptychon, das 1965 seine Vollendung fand, nicht nur liebevoll restauriert, sondern erhält auch eine Bronzetafel. Diese wird würdevoll den privaten Förderern gewidmet, die die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der GlücksSpirale unterstützen. Die Tafel soll ein Zeichen setzen und dazu anregen, auch weiterhin in den Erhalt solcher historischen Schätze zu investieren.
Die Restaurierungsarbeiten, die von der talentierten Restauratorin Johanna Thierse geleitet wurden, sind nun abgeschlossen. Das Altarbild, das die Taufe Jesu, den geschundenen Körper Christi und die Auferstehung in beeindruckender Weise zeigt, wurde nach dem Abschluss der Arbeiten wieder hinter dem Altar angebracht. Ein herzliches Dankeschön gebührt nicht nur den zahlreichen Spenderinnen und Spendern, sondern auch der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die die Restaurierung mit insgesamt 9.883,54 Euro unterstützte. Dies wurde bereits am 23. November 2024 publik, als die Arbeiten am Altarbild begannen, nachdem es zuvor abgenommen worden war.
Ein Kunstwerk mit Geschichte
Hermann Bachmann, ein bedeutender Künstler des 20. Jahrhunderts, schuf dieses Leinwand-Altar-Triptychon, das seither einen zentralen Teil des Kirchenraums ausmacht. Er war nicht nur ein begabter Maler, sondern auch Teil eines renommierten Künstlerkreises, zu dem Größen wie Charles Crodel und Max Pechstein gehörten. Er verließ 1953 die DDR und setzte seine Schaffenskraft in West-Berlin fort, wo er 1961 eine Professur an der Hochschule der Künste annahm. Zu seinen beeindruckenden Arbeiten zählt das Altarbild, dessen zentrale Tafeln geprägt sind von starken Emotionen und intensiven Farben.
Warum ist es so wichtig, solche Kunstwerke zu erhalten? Die Antwort ist einfach: Historische Bauwerke sind mehr als nur „alte Steine“; sie stehen für unsere Identität, Gemeinschaft und Erlebnisse. Wie linkedin.com feststellt, ist der Schutz und Erhalt von Denkmälern eine Investition in die Zukunft und erfordert sowohl technisches Know-how als auch ein starkes Bewusstsein für den heute wertgeschätzten Stellenwert dieser Kulturgüter.
Ein Aufruf zur Unterstützung
Bei den Restaurationsarbeiten traten auch einige Herausforderungen auf, denn Verwölbungen, Craquelés und ein gefährdeter Rahmen mussten behoben werden. Die Gesamtkosten beliefen sich auf etwa 12.000 bis 14.000 Euro. Obwohl die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bereits einen Zuschuss bewilligt hat, sind zusätzliche Spenden vonnöten, um den vollständigen finanziellen Rahmen abzusichern. Interessierte Förderer können auf das Spendenkonto der Ev. Kirchengemeinde Epiphanien einzahlen (IBAN: DE66 1005 0000 0191 2165 18) und erhalten eine Spendenbescheinigung. Es zeigt sich, dass jede kleine Zuwendung zur Erhaltung unseres kulturellen Erbes beiträgt.
Die Epiphanienkirche ist nicht nur ein Ort der Andacht, sondern auch ein Zeugnis für die Kunstgeschichte und das kulturelle Gedächtnis unserer Zeit. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass solche Meisterwerke wieder in vollem Glanz erstrahlen!