Hoffnungstaler Werkstätten: Auszeichnung für nachhaltiges Engagement!

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Der Naturpark Barnim zeichnet die Hoffnungstaler Werkstätten für ihr Engagement in Nachhaltigkeit und Klimaschutz aus.

Der Naturpark Barnim zeichnet die Hoffnungstaler Werkstätten für ihr Engagement in Nachhaltigkeit und Klimaschutz aus.
Der Naturpark Barnim zeichnet die Hoffnungstaler Werkstätten für ihr Engagement in Nachhaltigkeit und Klimaschutz aus.

Hoffnungstaler Werkstätten: Auszeichnung für nachhaltiges Engagement!

In einer feierlichen Sitzung am 7. November zeichnete der Naturpark Barnim die Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH für ihr herausragendes Engagement in den Bereichen Nachhaltigkeit, Klimaschutz und regionale Wertschöpfung aus. Diese ehrenvolle Auszeichnung steht im Rahmen einer über 20-jährigen Partnerschaft zwischen dem Naturpark und der Hoffnungstaler Werkstätten, die seit 2013 durch den symbolischen Naturschutzbecher unterstützt wird. Die Erlöse aus einem speziellen Naturjoghurt der Lobetaler Bio-Molkerei tragen zudem zur Finanzierung von Naturschutzprojekten im Park bei. Laut barnim.de ist die Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH eine Tochter der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal und setzt sich seit über 30 Jahren für Inklusion und nachhaltige Entwicklung in der Region ein.

Die Werkstätten bieten eine Vielzahl von Dienstleistungen an, die das lokale Wirtschaftswachstum fördern. Dazu gehören eine Bio-Gärtnerei, ein Bioladen sowie Auftragsarbeiten in Holzverarbeitung und Näherei. Die Produktion regionaler Biomilchprodukte bildet einen zentralen Bestandteil ihrer Unternehmensphilosophie. Interessierte können sich auf den Besuchertagen, Verkaufsmärkten und bei Adventsbasteleien über die vielfältigen Angebote informieren.

Engagement für Klimaschutz und Biodiversität

Das Engagement der Hoffnungstaler Werkstätten umfasst auch umfassende Klimaschutzmaßnahmen und die Förderung der Biodiversität. Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Werkstätten erzeugen nachhaltigen Strom, während zahlreiche Nistmöglichkeiten für heimische Tierarten geschaffen wurden. Zudem wird in der Region Altes Obstgehölz gepflanzt und das Futter für die Tiere stammt von stiftungseigenen Flächen.

Ein weiteres bemerkenswertes Projekt ist das „Natur macht Schule“, eine Kooperation zwischen dem Schönower-Heide-Verein e.V. und der Grundschule Schönow. Ziel dieses Projekts ist es, das Umweltbewusstsein der Schülerinnen und Schüler zu fördern und eine Verbindung zwischen Schule und Natur zu stärken. Zu den Aktivitäten gehören unter anderem ein Graffiti-Projekt für Naturschutzbotschaften, Frühjahrsputzaktionen und regelmäßige Entbuschungen zur Erhaltung der Artenvielfalt. Hierbei werden die Schüler aktiv in die Pflege des Wildgeheges eingebunden und sammeln Futtermittel für Wildtiere. Wie der barnim-naturpark.de beschreibt, sind sie besonders stolz darauf, im letzten Jahr fast eine Tonne Waldfrüchte gesammelt zu haben.

Eine Herausforderung für das Projekt stellt der Vandalismus im Naturschutzgebiet Schönower Heide dar, doch der Schönower-Heide-Verein e.V. arbeitet stets daran, das Bewusstsein der Schüler für den dortigen Naturschutz und die Flora und Fauna zu schärfen. Diese Zusammenarbeit bringt Vorteile für sowohl die Schüler als auch die Gemeinschaft und fördert ein langfristiges Engagement für den Schutz der Schönower Heide.

Zusammenfassend zeigt sich, dass sowohl die Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH als auch die Projekte wie „Natur macht Schule“ aktiv zur Förderung von Nachhaltigkeit und regionalem Bewusstsein beitragen. Sie liefern somit ein schönes Beispiel dafür, wie man durch Partnerschaften und Engagement positive Veränderungen in der Region bewirken kann.