Bärbel Hornemann ist Stendals neue Denkmalbewahrerin!

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Bärbel Hornemann ist die neue Ortskuratorin in Stendal, engagiert sich für den Denkmalschutz und folgt Dr. Volker Stephan.

Bärbel Hornemann ist die neue Ortskuratorin in Stendal, engagiert sich für den Denkmalschutz und folgt Dr. Volker Stephan.
Bärbel Hornemann ist die neue Ortskuratorin in Stendal, engagiert sich für den Denkmalschutz und folgt Dr. Volker Stephan.

Bärbel Hornemann ist Stendals neue Denkmalbewahrerin!

In Stendal gibt es neuen Wind im Denkmalschutz! Bärbel Hornemann wurde als Vertreterin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) ernannt und bringt reichlich Erfahrung mit. Die engagierte Diplom-Ingenieurin für Tiefbau folgt Dr. Volker Stephan nach, der das Ortskuratorium bis August 2023 geleitet hat. Damit stärkt die DSD, die heuer ihr 40-jähriges Bestehen feiert, ihre wichtige Rolle im Erhalt von Kulturdenkmalen in Deutschland.

Bärbel Hornemann ist eine wahre Stütze für die Denkmalpflege in ihrer Stadt. Sie hat fast drei Jahrzehnte in der Stadtverwaltung Stendal gearbeitet, zuletzt in der Bauaufsicht sowie der Unteren Denkmalschutzbehörde. Ihr Engagement zeigt sich auch in ihrem langjährigen Vorsitz des Fördervereins Glocken St. Marien Stendal e. V. und als berufenes Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL). Nach ihrem Ruhestand widmet sie sich ehrenamtlich der Stadtführung und dokumentiert DDR-Kunst im öffentlichen Raum Stendals.

Wachstum und Engagement durch Ortskuratoren

Die DSD ist stolz auf über 85 Ortskuratorinnen und Ortskuratoren, die bundesweit aktiv sind und sich für den Erhalt von mehr als 7.500 Denkmälern engagieren. Diese bemerkenswerte Organisation hat seit ihrer Gründung im Jahr 1985 mehr als 750 Millionen Euro bereitgestellt, um die Denkmalpflege zu unterstützen. In Sachsen-Anhalt wurden über 660 Denkmale mit mehr als 104,3 Millionen Euro gefördert. Diese Tradition des Engagements und des finanziellen Supports stellt sicher, dass viele Kulturschätze erhalten bleiben und auch zukünftige Generationen davon profitieren können.

Hornemann bringt nicht nur Leidenschaft für Denkmalschutz mit, sondern hat auch konkrete Pläne für ihr Ortskuratorium. Ihre Aufgabe als Ortskuratorin ist zunächst auf drei Jahre begrenzt, doch eine Verlängerung ist möglich, was die Möglichkeit bietet, ein eigenes Team von Mitgliedern zu bilden und gezielte Projekte zu entwickeln.

Ein Blick auf die Struktur der DSD

Die DSD hat sich mit einem Umsatz von über 62 Millionen Euro im Jahr 2023 und einem Stiftungskapital von 170 Millionen Euro zu einer der größten privaten Organisationen für Denkmalpflege in Deutschland entwickelt. Unter dem Motto “Wir bauen auf Kultur” sorgt die Stiftung nicht nur für finanzielle Unterstützung, sondern vermittelt auch Wissen über die Denkmalpflege. Mit Programmen wie „denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ und regelmäßigen Veranstaltungen, wie dem „Tag des offenen Denkmals“, schärft die DSD das Bewusstsein für den Denkmalschutz in der breiten Bevölkerung.

Zusätzlich engagiert sich die DSD mit innovativen Ansätzen, wie den Jugendbauhütten, in denen Jugendliche praktische und theoretische Kenntnisse in der Denkmalpflege erlernen können. Diese Initiativen tragen nicht nur zur Bildung junger Menschen bei, sondern fördern auch das Interesse an historischen Stätten. Im Jahr 2025 wird noch ein weiteres bedeutendes Projekt ins Leben gerufen: die Veröffentlichung des „Schwarzbuch der Denkmalpflege“, das auf Verluste und Bedrohungen in der Denkmallandschaft hinweisen wird.

Das Engagement von Bärbel Hornemann und der DSD für den Denkmalschutz ist ein starkes Zeichen in einer Zeit, in der Kulturerbe mehr denn je gefordert ist. Es bleibt zu hoffen, dass ihre Arbeit Früchte trägt und die Denkmäler in Stendal und darüber hinaus weiterhin erhalten bleiben.

Für mehr Informationen können Sie die offiziellen Seiten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz sowie zum Thema Körperhaltung und zur Deutschen Stiftung Denkmalschutz besuchen.