Gundermann: Ein Leben zwischen Bagger und Bühne – Premiere im Staatstheater!
Erleben Sie die offene Probe des Stücks "Immer wieder wächst das Gras" im Staatstheater Cottbus zum 70. Geburtstag von Gerhard Gundermann.

Gundermann: Ein Leben zwischen Bagger und Bühne – Premiere im Staatstheater!
Am 30. Oktober 2025 wird im Staatstheater Cottbus eine besondere Probe des Schauspiels „IMMER WIEDER WÄCHST DAS GRAS“ aufgeführt. Dieses Stück, das anlässlich des 70. Geburtstags von Gerhard Gundermann präsentiert wird, wirft einen tiefen Blick auf das Leben und die Musik dieses außergewöhnlichen Künstlers. Gundermann, der am 21. Februar 1955 in Weimar geboren wurde und 1998 im Alter von 43 Jahren verstarb, gilt als eine markante Figur der ostdeutschen Musikszene.
Mit seiner doppelten Identität als Musiker und Baggerfahrer stellte Gundermann die Erwartungen an einen Künstler in Frage. Er begann seine Musikkarriere in der ehemaligen DDR, während er gleichzeitig im Braunkohlenbergbau arbeitete. „Ich bin nicht nur der singende Baggerfahrer“, ließ er oft durchblicken und verdeutlichte, dass es für seine Zuhörer unerheblich ist, welches Handwerk er ausübt – es zählen einzig und allein seine berührenden Lieder. Diese Lieder, durchdrungen von cleveren, oft melancholischen Texten, beleuchten die Widersprüche seines Lebens und sprechen viele Menschen an, insbesondere die ehemaligen Ostdeutschen, die sich nach der Wiedervereinigung entfremdet fühlten.
Ein Lebenswerk in Liedern
Das Stück thematisiert nicht nur Gundermanns Lieder, sondern auch die vielen Facetten seines Lebens. Er war ein Workaholic, der immer wieder die Arbeit im Tagebau aufnahm, um der Authentizität seiner Musik treu zu bleiben. Ganze Alben ragen heraus aus seiner Diskografie, darunter „Männer, Frauen und Maschinen“ und „Frühstück für immer“, die beide seine künstlerische Vielseitigkeit und die Tiefe seiner Texte zeigen.
Besonders bemerkenswert ist Gundermanns Entwicklung, die bereits in seiner Jugend ihren Anfang nahm. Nach einem kurzen Studium an einer Militärakademie zog es ihn schließlich zu den Maschinen und zur Musik. Diverse Schicksalsschläge, wie der frühe Tod seiner Freundin und Mitmusikerin Tamara Danz, prägten sein Leben ebenso wie seine gescheiterte Kandidatur für einen Sitz in der Volkskammer nach dem Mauerfall. So lebt sein Erbe in der deutschen Musikszene bis heute weiter und wird auch durch den 2018 veröffentlichten biografischen Film von Andreas Dresen gewürdigt, der bei den Deutschen Filmpreisen beachtliche Erfolge feierte.
Ein Erbe, das bleibt
Am 30. Oktober lädt das Theater nicht nur dazu ein, Gundermann zu gedenken, sondern auch dazu, die Relevanz seiner Werke in der heutigen Zeit zu reflektieren. „IMMER WIEDER WÄCHST DAS GRAS“ verspricht ein ganz besonderes Erlebnis, das sowohl alte Fans als auch Neulinge in den Bann ziehen wird. Die Kombination aus Theater und Musik macht die Auseinandersetzung mit Gundermanns Leben spannend und ansprechend.
In der Zwischenzeit bleibt in Zeiten von COVID-19 auch die Gesundheit ein zentrales Thema. Vor allem die Tests stehen im Mittelpunkt. Aktuelle Informationen zu COVID-19-Tests zeigen, wie wichtig vor allem der Zugang zu Tests ist und welche sozialen Faktoren dabei eine Rolle spielen können. Die Sorge um die eigene Gesundheit steht quer durch die Gesellschaft, und es ist wichtig, auf Chancengleichheit beim Zugang zu Tests zu achten. Daher geht es nicht nur um kulturelle Veranstaltungen, sondern auch um gesellschaftliche Themen, die uns alle betreffen, wenn wir über Gundermanns Erbe und unser eigenes Leben nachdenken.
So markiert der 30. Oktober nicht nur einen Geburtstag, sondern auch eine Gelegenheit zur Reflexion über die vielen Aspekte des menschlichen Lebens, die Gundermann durch seine Kunst zum Ausdruck bringt. Ein echtes Fest für die Seele!
Für weitere Informationen, besuchen Sie bitte diese Seiten: Cottbus, Wikipedia über Gerhard Gundermann und CDC zu COVID-19-Tests.