Wasserspiel im Eliaspark Cottbus wegen Bakterien verseucht!
Der Wasserspielbereich im Cottbuser Eliaspark ist aufgrund bakterieller Verunreinigung vorübergehend gesperrt. Informationen sind vor Ort und online verfügbar.

Wasserspiel im Eliaspark Cottbus wegen Bakterien verseucht!
Im beliebten Eliaspark in Cottbus müssen Familien ihren Ausflug in den Wasserspielbereich vorerst streichen. Der Bereich ist aufgrund einer bakteriellen Verunreinigung nicht nutzbar. Die Ursache der Verunreinigung könnte ein unterbrochener Wasserumlauf sein, was die Spielplätze rund um diesen Teil des Parks betrifft. Die Betreiber, die CMT Cottbus GmbH sowie die Cottbuser Bürgerstiftung, haben gemeinsam entschieden, die Wasserspiele zu sperren, um auf die notwendige Hygiene zu achten und die Gesundheit der Besuchenden nicht zu gefährden.
In den Aushängen vor Ort können sich die Besucher informieren, während auch auf den Internetseiten und Social-Media-Profilen des Parks relevante Hinweise zu finden sind. Der restliche Spielplatz bleibt glücklicherweise weiterhin geöffnet, sodass Kinder dennoch ihre Freizeit genießen können. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass Spielen in Pfützen, die sich nach Regenfällen im Wasserlauf bilden, unbedingt zu vermeiden ist. Eine baldige Wiederinbetriebnahme des Wasserspiels ist derzeit nicht absehbar.
Hygienevorschriften im Fokus
Die Herausforderungen rund um die Wasserqualität werden durch die Norm DIN 18034 thematisiert, die sich mit der Planung, dem Bau und dem Betrieb von Spielplätzen beschäftigt. In dieser Norm sind wichtige Aspekte wie Hygienevorschriften, Bakteriologie und die Wasserqualität auf Spielplätzen geregelt. Um eine sichere Nutzung von Wasserspielplätzen zu gewährleisten, müssen Planer technische Anforderungen und die Sicherheit der Nutzer im Auge behalten, wie eibe berichtet.
Die DIN 18034 legt fest, dass Wasser auf Spielplätzen eine Qualität aufweisen sollte, die mindestens der von Badewasser entspricht. Dies gilt auch für stehende Gewässer, wie sie in Wasserspielplätzen vorkommen. Regelmäßige Wartung und Kontrolle sind von großer Bedeutung, um sicherzustellen, dass die Wasserqualität jederzeit den Vorgaben entspricht. Eine Fokussierung auf barrierefreie Bereiche fördert die Inklusion und ermöglicht auch Kindern mit Mobilitätseinschränkungen die Teilnahme am Spiel.
Bestandsschutz und Sicherheitsanforderungen
Die Norm besagt zudem, dass bestehende Spielplätze, die vor der Einführung der DIN 18034 errichtet wurden, keinen sofortigen Anpassungen bedürfen, solange sie nicht grundlegend verändert werden. Damit bleibt der Bestandsschutz des Spielplatzes gewahrt, falls die damals geltenden Regeln eingehalten wurden. Zu den Sicherheitsanforderungen gehört die Möglichkeit, die Spielplätze durch geeignete Beschilderung und Instandhaltung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wie das Fachwissen von Forum Verlag nahelegt.
Obwohl der Wasserspielbereich derzeit nicht verfügbar ist, können alle anderen Angebote des Spielplatzes weiterhin genutzt werden. Es bleibt abzuwarten, wann die Wasserspiele nach ausreichenden Kontrollen und mit gesicherter Wasserqualität wieder in Betrieb genommen werden können. Für Eltern und Kinder bietet sich daher die Möglichkeit, die restlichen Spielbereiche im Eliaspark zu erkunden und die Vielfalt der Spielmöglichkeiten zu genießen, während das Thema Hygiene in der Öffentlichkeit weiterhin hoch im Kurs bleibt.