MSC: Nostalgie im Dorfkrug: DDR-Musikbox und Hausmannskost erwarten Sie!
Entdecken Sie den Dorfkrug Meseberg, ein charmantes Lokal mit DDR-Musikbox, Hausmannskost und kulturellen Veranstaltungen.

MSC: Nostalgie im Dorfkrug: DDR-Musikbox und Hausmannskost erwarten Sie!
Im kleinen Dorf Meseberg steht ein Lokal, das nicht nur durch seine rustikale Atmosphäre besticht, sondern auch durch nostaligische Klänge aus einer alten Musikbox. Der Dorfkrug ist ein Ort, wo die Vergangenheit lebendig bleibt. Die hölzerne Musikbox, eine Rarität aus DDR-Zeiten, wurde 1965 gefertigt und spielt vor allem Hits aus den 60er-, 70er- und 80er-Jahren. Ob „Du hast den Farbfilm vergessen“ von Nina Hagen (1974) oder andere Klassiker – hier kommen die Gäste in den Genuss von Melodien, die eine ganze Generation geprägt haben.
Die Besucher des Dorfkrugs schätzen nicht nur die Musik, sondern auch die handgemachte, ehrliche Küche. Elke Nähring, die Inhaberin des Lokals, legt viel Wert auf Qualität und persönlichen Kontakt zu ihren Gästen. Auf der Speisekarte finden sich traditionelle Gerichte wie Soljanka und authentisches Wiener Schnitzel, welches besonders hoch im Kurs steht. Zudem offeriert man ein Hüftsteak vom Wiesenrind, das für seine Frische und Qualität bekannt ist.
Ein Treffpunkt für die Region
Das Lokal zieht vor allem Besucher aus Berlin an, die die umliegende Natur und den Weitlingsee genießen möchten. Obwohl der Fahrrad-Tourismus in der Region boomt, ist das Interesse der Einheimischen bislang eher gering. Dennoch ziehen Nähring und ihr Partner Jan Beutlich eine positive Bilanz des vergangenen Jahres. Trotz gestiegener Kosten und einer veränderten Trinkgewohnheit – die meisten Gäste konsumieren weniger Alkohol – ist der Umsatz durch Speisen stabil geblieben.
Einmal im Monat veranstaltet der Dorfkrug ein Kulturprogramm, das nicht nur die Einheimischen ansprechen soll. Veranstaltungen wie „Bingo mit Musik“ schaffen eine lebhafte Atmosphäre und bieten den Gästen die Möglichkeit, gemeinsam Zeit zu verbringen. Die nächsten Events sind ein Vortrag über „Rechter Lifestyle“ am 15. November sowie ein Bingo für Groß und Klein am 21. November.
Ein Stück DDR-Geschichte
Die alte Musikbox ist nicht das einzige Relikt aus der DDR-Zeit, das die Gäste fasziniert. Die Kulturgeschichte der DDR, wie sie in Gerd Dietrichs Arbeiten aufbereitet wird, bietet einen spannenden Kontext zu den Erinnerungen, die die Musikbox wachruft. Dietrich wird als „Einzelkämpfer“ beschrieben, der gründlich zur DDR-Geschichte geforscht hat. Seine Bände beleuchten verschiedene Epochen der Kultur und sind für viele DDR-Forscher von großer Bedeutung. Diese kulturellen Verbindungen verleihen dem Dorfkrug eine besondere Note und machen ihn zu einem Ort, wo Geschichten weiterleben.
Der Dorfkrug hat kürzlich seine alten, runden Tische gegen modernere Ikea-Modelle ausgetauscht, um einen einladenderen Rahmen zu schaffen. Die gemütliche Atmosphäre wird durch den hölzernen Tresen, der von den Vorbesitzern stammt, perfekt ergänzt. Elke und Jan haben den Dorfkrug während der Corona-Pandemie 2020 übernommen und blicken optimistisch in die Zukunft. Zu ihren Plänen zählt das Anbringen weiterer Bilder von den Bewohnern der Region und der Wunsch, die Schallplatte „Ein himmelblauer Trabant“ von Sonja Schmidt (1973) für die Musikbox zu erwerben.
Die Öffnungszeiten des Lokals variieren je nach Jahreszeit, aber man kann sicher sein, dass die Speisen frisch zubereitet werden. Besuchern wird empfohlen, etwas Zeit einzuplanen, um die Gerichte in vollen Zügen zu genießen. Wer private Feierlichkeiten plant, kann auch den Saal des Dorfkrugs für bis zu 50 Personen mieten.
Mehr Informationen zu Veranstaltungen und zur Küche gibt es auf der Webseite des Dorfkrugs.