Vogelgrippe-Alarm in Brandenburg: Kranichsterben nimmt dramatische Ausmaße an!

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Brandenburg kämpft gegen die Vogelgrippe: Über 1800 Kraniche starben, akute Gefahr für Geflügel und Wildvögel.

Brandenburg kämpft gegen die Vogelgrippe: Über 1800 Kraniche starben, akute Gefahr für Geflügel und Wildvögel.
Brandenburg kämpft gegen die Vogelgrippe: Über 1800 Kraniche starben, akute Gefahr für Geflügel und Wildvögel.

Vogelgrippe-Alarm in Brandenburg: Kranichsterben nimmt dramatische Ausmaße an!

In Brandenburg sorgt die Vogelgrippe aktuell für ernsthafte Besorgnis. Mitte Oktober verloren über 1800 Kraniche in der Linumer Teichlandschaft bei Fehrbellin (Kreis Ostprignitz-Ruppin) ihr Leben. Die Situation wurde als dramatisch beschrieben, und es wird mit einer Zunahme weiterer Todesfälle sowie einer raschen Ausbreitung des Virus in Mitteleuropa gerechnet. Dies berichtet maz-online.de.

Das Landesamt für Umwelt hat bereits eine akute Infektionsgefahr für Großtrappen sowie andere Vogelarten, darunter Wasservögel, Rabenvögel und Greifvögel, festgestellt. Auch die Geflügelhaltungen entlang der Flugrouten der Wildvögel sind in Gefahr. Um dem zu begegnen, haben die meisten brandenburgischen Landkreise sowie kreisfreien Städte eine Aufstallpflicht beschlossen, mit Ausnahme des Oderspreewald-Lausitz. Das bedeutet, dass Geflügel ab sofort in geschlossenen Ställen oder unter besonderen Schutzvorrichtungen gehalten werden muss.

Die Maßnahmen der Landesregierung

Die brandenburgische Landesregierung plant vorerst keine allgemeine Stallpflicht für das gesamte Bundesland. Agrarministerin Hanka Mittelstädt setzt zunächst auf Freiwilligkeit und betont, dass eine landesweite Stallpflicht derzeit nicht als angemessen angesehen wird. Stattdessen sollen die Hygienestandards in den Betrieben erhöht werden, um einen weiteren Ausbruch zu verhindern.

Die bevorstehende Zeit des Vogelzugs, insbesondere von Gänsen und Enten, könnte die Lage weiter verschärfen. Diese Vogelgrippe ist kein neues Phänomen, sondern tritt seit Jahren in Deutschland auf und birgt das Risiko, von Wildvögeln auf Zuchttiere übertragen zu werden. Bei einem Befall ist es üblich, dass alle Tiere im betroffenen Bestand getötet werden müssen. Positiv ist jedoch zu erwähnen, dass eine Infektion von Menschen nur in sehr seltenen Fällen vorkommt.

Die Entwicklungen rund um die Vogelgrippe zeigen, wie wichtig es ist, proaktiv und präventiv zu handeln, um die Geflügelhaltung und somit die Landwirtschaft in Brandenburg zu schützen. Der Fokus liegt jetzt darauf, jederzeit wachsam zu sein und die getroffenen Maßnahmen zu optimieren, um dieser Gesundheitsbedrohung zu begegnen. Die Landwirte müssen sich vorbereiten, denn wie heißt es so schön: Vorbeugen ist besser als heilen!