Chris Mielchen ist neuer Bürgermeister von Vetschau – Wahlsieg mit 86%!
Chris Mielchen wurde am 28. September 2025 mit 86% der Stimmen zum Bürgermeister von Vetschau im Oberspreewald-Lausitz gewählt.

Chris Mielchen ist neuer Bürgermeister von Vetschau – Wahlsieg mit 86%!
In Vetschau, einer charmanten Stadt im Oberspreewald-Lausitz-Kreis, hat die Wählergruppe der Ortsteile mit einem beeindruckenden Ergebnis triumphiert. Chris Mielchen wurde am 28. September 2025 zum neuen Bürgermeister gewählt und erhielt sagenhafte 86 Prozent der Stimmen. Mit 3.753 wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern, von denen 3.693 Stimmen gültig waren, wurde der Kandidat klar von seinen Mitbewerbern abgehoben. Dr. Olaf Kappelt, dessen Unterstützung nicht von der AfD kam, musste sich mit 14 Prozent zufriedengeben, obwohl er als Einzelwahlvorschlag antrat. Mielchen wird das Bürgermeisteramt im Januar 2026 von Bengt Kanzler übernehmen, der nach zwei Wahlperioden nicht mehr kandidierte. Niederlausitz Aktuell berichtet, dass der neue Bürgermeister 44 Jahre alt ist, in Vetschau geboren und wohnhaft ist. Er bringt nicht nur Erfahrung aus der Kommunalpolitik mit, sondern hat auch Abschlüsse in öffentlicher Verwaltung und Privatwirtschaft vorzuweisen. Verheiratet und Vater von zwei Kindern, möchte Mielchen frischen Wind in die Stadtverwaltung bringen.
Die Wahlbeteiligung war mit 58,8 Prozent erfreulich hoch – wohl auch, weil die Bürgerinnen und Bürger großes Interesse an der künftigen Entwicklung ihrer Stadt zeigen. Mielchen kam bei den Briefwählern auf beachtliche 93 Prozent und bei den Urnenwählern auf 84,1 Prozent der Stimmen. Dies zeigt, dass die Wähler ihm ihr Vertrauen aussprechen und auf eine positive Wende hoffen. RBB24 hebt hervor, dass es Mielchen mit seiner Wählergruppe gelingen soll, die Stadtkasse zu verbessern und Wohnblöcke zu sanieren.
Vetschau und seine Besonderheiten
Die Stadt Vetschau zählt rund 7.730 Einwohner (Stand 31.12.2024) und liegt in einer reizvollen Umgebung zwischen dem Biosphärenreservat Spreewald und dem Lausitzer Seenland. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die Wendisch-Deutsche Doppelkirche, das Schloss Vetschau und die Slawenburg Raddusch. Die Stadt profitiert von drei Gewerbegebieten, die gut an die L49 und A15 angebunden sind. Dies schafft eine solide wirtschaftliche Basis, die Betriebe in den Bereichen Metallbau, Bau, Transport, Logistik, Verzinkerei, Handel, Lebensmittelindustrie, Recycling und Umwelttechnologien anzieht. Niederlausitz Aktuell gibt an, dass diese Punkte einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität der Region leisten.
Mit den diesjährigen Wahlen in Brandenburg zeigt sich ein spannendes Bild: Die AfD hat vorläufigen Zahlen zufolge die stärkste Position erreicht, während Traditionsparteien wie die SPD, die Linke und die Grünen signifikante Verluste hinnehmen mussten. Dies könnte die zukünftigen politischen Landschaften und die Zusammensetzung der kommunalen Gremien stark beeinflussen. N-TV berichtet, dass die AfD künftig die Mehrheit in den Brandenburger Kreistagen stellen wird – ein Trend, der in vielen Regionen zu beobachten ist.