Rettungssanitäter in Bernau angegriffen – Drogenrausch als Motiv!
Am 6. November 2025 wurde ein Rettungssanitäter am Bahnhof Bernau angegriffen. Der Täter, 19 Jahre alt und offenbar drogenabhängig, wurde von der Polizei überwältigt.

Rettungssanitäter in Bernau angegriffen – Drogenrausch als Motiv!
Am 6. November kam es am Bahnhof in Bernau zu einem Vorfall, der einen faden Beigeschmack hinterlässt. Während die Rettungskräfte zu einer Alarmierung gerufen wurden, greift ein 19-jähriger Mann einen Sanitäter an. Die Initialzündung für den Einsatz waren Gerüchte, dass ein Mann ins Gleisbett gefallen sei, wie maz-online.de berichtet. Doch dieser Verdacht bestätigte sich letztlich nicht.
Die Situation am Bahnhof eskalierte, als der Angreifer, offenbar unter dem Einfluss von Drogen stehend, unvermittelt auf den Rettungssanitäter losging. Doch auch hier zeigten die Einsatzkräfte ihr Können: Die Polizei wurde alarmiert, überwältigte den aggressiven Mann und nahm ihn vorübergehend in Gewahrsam. Bei dieser Auseinandersetzung blieb der Sanitäter glücklicherweise unverletzt.
Hintergrund zur Gewalt gegen Rettungskräfte
Solche Vorfälle sind kein Einzelfall. Denn in Brandenburg ist die Gewalt gegen Rettungskräfte ein immer wiederkehrendes Thema. Jährlich werden in der Region Dutzende Angriffe auf Sanitäter und andere Einsatzkräfte registriert. Diese besorgniserregende Entwicklung spiegelt einen deutschlandweiten Trend wider, der in einer Studie des Bundeskriminalamtes dokumentiert ist. Laut Statista sind die Zahlen in den letzten Jahren stetig gestiegen. Das Thema Gewalt gegen Feuerwehr und Rettungsdienste bewegt nicht nur die Politik, sondern auch die Gesellschaft, die zunehmend sensibilisiert wird.
Die Debatten rund um diese Problematik werfen ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, mit denen Rettungskräfte konfrontiert sind. Sie stehen oft an vorderster Front und leisten wertvolle Arbeit, die jedoch viel zu häufig von Übergriffen und Gewalt überschattet wird. Ein Umstand, der nicht hinnehmbar ist.
Die Auseinandersetzung in Bernau weist zudem darauf hin, wie wichtig es ist, diese Thematik in den Fokus zu rücken. Es braucht nicht nur mehr Verständnis für die Tätigkeiten der Rettungskräfte, sondern auch verstärkte Anstrengungen, ihre Sicherheit zu gewährleisten. Denn jeder Übergriff ist einer zu viel, und es ist entscheidend, dass wir uns als Gesellschaft gemeinsam hinter unsere Helden im Einsatz stellen.
Insgesamt bleibt zu hoffen, dass solche Vorfälle in Zukunft seltener werden und Sanitäter sowie andere Einsatzkräfte am Arbeitsplatz wieder ungestört ihrer wichtigen Aufgabe nachgehen können.