Neuer Rad-Knotenpunkt: Digitalisierung für Prignitz und Ruppiner Seenland!
Ostprignitz-Ruppin: Lokale Gruppen arbeiten an der Digitalisierung und Optimierung des Radwegenetzes für bessere Erreichbarkeit.

Neuer Rad-Knotenpunkt: Digitalisierung für Prignitz und Ruppiner Seenland!
Ein neues Kapitel für die Radfahrer in der Prignitz und Ostprignitz-Ruppin – die lokalen Aktionsgruppen LAG Storchenland Prignitz und LAG Ostprignitz-Ruppin haben ein innovatives Kooperationsprojekt zur Rad-Knotenpunktwegweisung erfolgreich abgeschlossen. Damit wird das touristische Radwegenetz in beiden LEADER-Regionen nun nicht nur konzeptionell weiterentwickelt, sondern auch digital aufgewertet. Dies berichtet Neuruppin.de.
Das Projekt, das im Oktober 2024 ins Leben gerufen wurde, zielt darauf ab, bestehende Radwege nicht nur zu analysieren und zu optimieren, sondern auch Lücken im Wegenetz zu schließen. Getragen wird dieses umfassende Vorhaben von den Tourismusverbänden Prignitz und Ruppiner Seenland sowie dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Die fachliche Unterstützung kommt vom Planungsbüro absolutGPS aus Leipzig.
Ergebnisse und digitale Umsetzung
Die erzielten Ergebnisse sind vielversprechend: Die Kartenwerke wurden einheitlich überarbeitet und es wurden zeitgemäße Materialien für Radfahrende erstellt. Durch die Integration der Routen in OpenStreetMap werden sie jetzt einfacher in den gängigen Navigations-Apps auffindbar, was die Planung von Fahrradtouren erheblich erleichtert. Über die Plattform radinfra.de wird die Radinfrastruktur in Deutschland detailliert und standardisiert abgebildet, was eine kontinuierliche Verbesserung der Radwegesituation ermöglicht. So wird sichergestellt, dass Radfahrer stets die aktuellsten Informationen zur Verfügung haben, wie radinfra.de betont.
Ein wichtiger Bestandteil des Projektes waren auch Workshops, die Themen wie die Aktualisierung digitaler Daten und die Pflege des Radwegesystems behandelten. Ziel dieser Treffen war es, einen Dialog über passgenaue Informationen sowie Handlungsmöglichkeiten für die Region zu fördern. Darüber hinaus sind für die Zeit nach Projektende Aktivitäten zur Verbesserung der Versorgungslage entlang der Radwege geplant.
Ausblick und Folgemaßnahmen
Ein weiterer Schritt ist bereits für 2026 angedacht: Die Überarbeitung, Ergänzung und Aktualisierung der Beschilderung im Gelände steht auf der Agenda. Dies wird durch LEADER-Mittel des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) sowie dem Land Brandenburg finanziert. Die Umsetzung dieser Maßnahmen zeigt, dass die Region bereit ist, sich den Herausforderungen des Radverkehrs zu stellen und eine attraktive Infrastruktur für Radfahrende zu schaffen, die auch in Bezug auf die Datenverfügbarkeit vorbildlich ist, wie die vielfältigen Datenanalysen auf radinfra.de zeigen.
Insgesamt blicken die Initiatoren zuversichtlich in die Zukunft: Mit einem gut geplanten und digital unterstützten Radwegenetz wird das Fahrradfahren in der Region noch mehr Freude bereiten und somit einen wertvollen Beitrag zum nachhaltigen Tourismus leisten.