Neuruppin feiert Martinimarkt: 150.000 Besucher trotz Regen!
Der Neuruppiner Martinimarkt 2025 lockte 150.000 Gäste an. Die Ausschreibung für 2026 ist bereits gestartet.

Neuruppin feiert Martinimarkt: 150.000 Besucher trotz Regen!
Der Neuruppiner Martinimarkt hat heuer erneut zahlreiche Besucher angelockt. Knapp 150.000 Gäste strömten auf das große Fest, das sich als die größte Kirmes zwischen Berlin und Ostsee etabliert hat. Diese stattliche Zahl fällt allerdings etwas geringer aus als im Vorjahr, was unter anderem der Tatsache zuzuschreiben sein könnte, dass der Markt in diesem Jahr einen Tag kürzer stattfand als 2024. Außerdem könnte der Regen am ersten Novemberwochenende eine Rolle gespielt haben, denn der Samstag war besonders betroffen, so Veranstalter Christian Ringleb von der Neuruppiner Inkom.
Trotz dieser kleinen Rückgänge zieht Ringleb ein positives Fazit: „Wir sind mit der Besucherzahl sehr zufrieden.“ Der Markt selbst verlief bis auf wenige Ausnahmen friedlich. Um für Sicherheit zu sorgen, wurde ein durchdachtes Sicherheitskonzept implementiert, das mobile Sperren und übergroße Lego-Steine aus Beton umfasste, um die Zufahrten zu blockieren.
Ausschreibung für 2026 gestartet
Die Vorbereitungen für die nächste Auflage sind bereits in vollem Gange. Die Ausschreibung für den Martinimarkt 2026 ist gestartet, und Händler sowie Schausteller können sich bis zum 15. Januar darum bewerben. Der 370. Neuruppiner Martinimarkt findet vom 30. Oktober bis 8. November 2026 statt und wird sicherlich erneut ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Region sein. Sprecher der Schausteller, Marco Welte, äußert sich ebenfalls optimistisch über den Verlauf des Marktes und zeigt sich zuversichtlich für die kommenden Jahre.
Ein interessanter Aspekt ist auch die Verwendung von Holzhackschnitzeln, die während des Marktes gesammelt wurden. Diese finden ihren neuen Zweck im Heizwerk am Seedamm, wo sie verbrannt werden. Ein konsequenter Schritt in Richtung nachhaltiger Veranstaltungsgestaltung, der den ökologischen Fußabdruck des Marktes verringert.
So bleibt der Neuruppiner Martinimarkt nicht nur ein Ort des Feierns und Verweilens, sondern auch ein Beispiel dafür, wie traditionelle Feste in Einklang mit modernen Sicherheits- und Nachhaltigkeitsforderungen stehen können. Wir dürfen gespannt sein, was die Zukunft für diesen beliebten Markt bereithält!