Neuruppin: Sicherheit dank Betonblöcken am Martinimarkt und neue Integration!
Neuruppin feiert Martinimarkt und setzt Maßnahmen für Sicherheit um. Neuer Migrationsbeirat gegründet, Kritik an Laubsäcken in Heiligengrabe.

Neuruppin: Sicherheit dank Betonblöcken am Martinimarkt und neue Integration!
Neuruppin blüht auf: Der Martinimarkt steht vor der Tür und verspricht ein lebhaftes Fest für die ganze Stadt. Doch nicht nur die Vorfreude auf den Markt ist spürbar, auch Sicherheitsmaßnahmen wurden verstärkt. An der Präsidentenstraße wurden große Betonblöcke platziert, um die Sicherheit der Veranstaltung zu erhöhen. Dies ist eine Reaktion auf die tragischen Vorfälle in Berlin 2016 und Magdeburg 2024, die zeigen, wie wichtig der Schutz bei Großveranstaltungen geworden ist. Die Zufahrtssperren, die bereits beim Mai- und Hafenfest zum Einsatz kamen, sollen dabei punktuell bleiben. So wird sichergestellt, dass Einsatz- und Rettungsfahrzeuge weiterhin schnellen Zugang zu den Feierlichkeiten haben.
Doch nicht nur in Neuruppin macht man von sich reden. In Heiligengrabe gibt es derzeit einige Spannungen. Bürgermeister Karl-Friedrich Schült sieht sich heftiger Kritik ausgesetzt, weil er die Anschaffung von Laubsäcken eigenständig beschlossen hat. Die Fraktion Heiligengraber Land/Bürgerliste bemängelt, dass diese Entscheidung ohne vorherige Abstimmung getroffen wurde. Die Laubsäcke, die in die Straßenreinigungssatzung aufgenommen werden sollen, könnten nun für zusätzlichen Wirbel sorgen.
Straßenverkehr und Schienenersatz in Neustadt
Auch in Neustadt ist Trubel angesagt. Hier herrscht seit drei Monaten Schienenersatzverkehr (SEV) wegen der Generalsanierung der Bahnstrecke zwischen Berlin und Hamburg. Diese wichtige Strecke wird voraussichtlich bis April 2026 gesperrt bleiben. Die Pendler haben sich mittlerweile an den SEV gewöhnt, doch die Lage der Bushaltestellen wird immer wieder kritisiert. Viele Haltestellen befinden sich weit entfernt von den Bahnhöfen, was für die Reisenden eine Herausforderung darstellt.
Neuer Migrationsbeirat für Integration
Ein Lichtblick für die Integration in Neuruppin ist die Gründung eines Migrationsbeirats. Dieses Gremium, bestehend aus vier Männern und drei Frauen, soll Herausforderungen im Bereich Migration und Integration angehen und Vorschläge an die Stadtverordneten weiterleiten. Es ist das erste seiner Art in Ostprignitz-Ruppin und könnte einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft leisten.
Aber es gibt auch positive Nachrichten in der Region. In der Maxim-Gorki-Straße in Kyritz hat eine neue Praxis der Hoftierärzte eröffnet, die bereits für die ersten Tage ausgebucht ist. Diese dritte Niederlassung, neben denen in Neuruppin und Wittstock, soll die tierärztliche Versorgung in der Region verbessern. Die offizielle Eröffnung wird am 28. November gefeiert.
Neuruppin und Umgebung sind somit im Wandel. Während Sicherheitsmaßnahmen und Diskussionen um Lokalpolitik die Schlagzeilen füllen, stehen auch neue Angebote und Integrationsinitiativen bereit, um das Leben in der Region zu bereichern. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Stadt weiterhin gut entwickelt und die Gemeinschaft gestärkt wird.