Surfen als Therapie: Gemeinsam stark gegen Sucht und Schmerzen!

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Erfahren Sie, wie die Selbsthilfegruppe in Potsdam mit Surfen und Workshops zur psychischen Gesundheit beiträgt.

Erfahren Sie, wie die Selbsthilfegruppe in Potsdam mit Surfen und Workshops zur psychischen Gesundheit beiträgt.
Erfahren Sie, wie die Selbsthilfegruppe in Potsdam mit Surfen und Workshops zur psychischen Gesundheit beiträgt.

Surfen als Therapie: Gemeinsam stark gegen Sucht und Schmerzen!

Das Thema mentale Gesundheit gewinnt in unserer modernen Gesellschaft zunehmend an Bedeutung. Eine innovative Herangehensweise, die sowohl den Geist als auch den Körper anspricht, wird zur Zeit in einer Selbsthilfegruppe in Brandenburg und Berlin praktiziert. Hier kommen Menschen mit Suchterkrankungen, psychischen Erkrankungen und chronischen Schmerzen zusammen, um durch Surfen eine neue Form der Therapie auszuprobieren. Anke Polkowski leitet diese Selbsthilfe-Kontaktstelle und begleitet die Gruppe, die sich regelmäßig mit Workshops und Aktivitäten am Wasser trifft. Die Gruppe verfolgt nicht nur das Ziel, den individuellen Herausforderungen zu begegnen, sondern auch eine neue Gemeinschaft der gegenseitigen Unterstützung zu bilden. Laut AWO Potsdam nehmen diese Teilnehmer:innen an täglichen Workshops teil, die sie dabei unterstützen, ihre Gefühle und Bedürfnisse auszutauschen.

Doch was macht das Wellenreiten so besonders? Surfen ist nicht nur ein beliebter Sport, sondern wird von vielen als effektive Therapieform zur Stressbewältigung angesehen. Die Möglichkeiten, mit der Natur in Kontakt zu treten, helfen dabei, den Alltag hinter sich zu lassen und sich auf den gegenwärtigen Moment zu konzentrieren. Lanza Surf hebt hervor, dass das Surfen zahlreiche Vorteile für die psychische Gesundheit hat. Dazu zählen unter anderem die Reduzierung von Stress und Angst, die Förderung von Glück und Freude durch ausgeschüttete Endorphine sowie die Verbesserung der Achtsamkeit.

Die Vorteile des Surfens

  • Stress- und Angstabbau: Surfen hilft, den Kopf frei zu bekommen und sorgt für positive Gedanken.
  • Erhöhung des Glücksgefühls: Durch die aktive Teilnahme am Sport wird die Stimmung merklich gehoben.
  • Verbesserung der Achtsamkeit: Beim Wellenreiten ist volle Konzentration gefragt, was die Achtsamkeit schult.
  • Bessere Schlafqualität: Die körperliche Betätigung fördert die Entspannung und sorgt für erholsamere Nächte.
  • Entwicklung von Resilienz: Surfen lehrt, Herausforderungen zu meistern und die eigene Belastbarkeit zu stärken.

Diese Vorteile werden nicht nur durch persönliche Erfahrungen bestätigt, sondern auch durch wissenschaftliche Studien. Die University of Exeter und das Journal of Applied Sport Psychology zeigen, dass Surfen einen positiven Einfluss auf die psychische Gesundheit hat und Symptome von Depressionen und Angstzuständen lindern kann.

Unterstützung durch Selbsthilfegruppen

Die Rolle von Selbsthilfegruppen ist in diesem Zusammenhang unerlässlich. Laut den Informationen von NAKOS bieten lokale Kontaktstellen nicht nur Unterstützung bei der Gründung solcher Gruppen, sondern helfen auch bei der Öffentlichkeitsarbeit. Hier wird klar, dass es viele Wege gibt, sich gegenseitig zu unterstützen und voneinander zu lernen. Mitarbeiter:innen in diesen Organisationen ermöglichen ‚Räume‘ für Treffen und vermitteln Kontakte, wodurch die Gründung und der Erhalt von Selbsthilfegruppen erleichtert wird.

Für die Teilnehmer:innen der Selbsthilfegruppe in Brandenburg und Berlin ist die Kombination aus Surfen und Workshops eine gelungene Mischung. Hier finden sie nicht nur therapeutische Ansätze, sondern auch die Möglichkeit, neue Freundschaften zu schließen und sich gegenseitig in schwierigen Zeiten zu unterstützen. Und wer weiß, vielleicht entdecken auch andere Gruppen die heilsame Kraft des Wassers und der Gemeinschaft?