Hochwassergefahr in Wittenberge: Elbe steht kurz vor dem Überlaufen!

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Der aktuellen Lagebericht zur Hochwassergefahr an der Elbe bei Wittenberge am 4.11.2025 informiert über Wasserstände und Warnstufen.

Der aktuellen Lagebericht zur Hochwassergefahr an der Elbe bei Wittenberge am 4.11.2025 informiert über Wasserstände und Warnstufen.
Der aktuellen Lagebericht zur Hochwassergefahr an der Elbe bei Wittenberge am 4.11.2025 informiert über Wasserstände und Warnstufen.

Hochwassergefahr in Wittenberge: Elbe steht kurz vor dem Überlaufen!

Am 4. November 2025 blickt die Region um Wittenberge besorgt auf den Wasserstand der Elbe. In den letzten Jahrzehnten kam es schon mehrfach zu Überflutungen, insbesondere in den Jahren 2002 und 2013. Das Wasser hat die Stadt und deren Umgebung häufig auf die Probe gestellt, und die aktuellen Hochwasserwarnstufen in Brandenburg machen erneut deutlich, dass die Gefahr besteht, dass die Elbe die Ufer überschreitet.

Martin Ferch von der Stadt Wittenberge appelliert eindringlich an die Bevölkerung: „Folgen Sie bitte den Hinweisen der Behörden und bleiben Sie von den Ufern fern.“ Es ist wichtig, in dieser kritischen Phase Schaulustige zu vermeiden, um sowohl sich selbst als auch die Rettungskräfte nicht zu gefährden. Der aktuelle Wasserstand der Elbe wird zwar nicht veröffentlicht, jedoch kann auf verschiedene historische Messwerte Bezug genommen werden.

Hochwasserwarnstufen und historische Messwerte

Die Hochwasserwarnstufen in Brandenburg sind klar definiert:

  • Alarmstufe 1: Kleines Hochwasser, Beginn der Ausuferung.
  • Alarmstufe 2: Mittleres Hochwasser, Überflutung von Grünland.
  • Alarmstufe 3: Großes Hochwasser, Überflutung von Grundstücken.
  • Alarmstufe 4: Sehr großes Hochwasser, Überflutung größerer Flächen.

Ein Wasserstand von etwa 4 Metern führt dazu, dass am Nedwighafen das Wasser über die Ufer tritt und die Parkplätze gesperrt werden müssen. Die Elbebrücke Wittenberge, die 1110 Meter lang ist und 1978 eröffnet wurde, sowie die etwas ältere Eisenbahnbrücke aus 1987 mit einer Durchfahrtshöhe von 6,09 Metern, müssen unter Berücksichtigung dieser Pegelstände immer wieder überprüft werden. Aktuell gibt es kein fest definiertes Hochwasserlimit, ab welchem eine Evakuierung zwingend notwendig ist; diese Entscheidung trifft der Krisenstab im Bedarfsfall.

Messsystem und Behördenkommunikation

Die Pegelmessung erfolgt durch ein spezialisiertes Messsystem in einem Pegelhaus, das die Wasserstände elektronisch erfasst. Bei Hochwasser wird die Bevölkerung durch lokale Medien, Sirenen und Lautsprecherdurchsagen gewarnt. Auch Fahrzeuge, die beschädigt werden könnten, können zur Eigentumssicherung abgeschleppt werden, allerdings war dies bisher nicht erforderlich.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Das Angeln in der Elbe bei Wittenberge ist zwischen den Kilometern 447,6 und 458,25 gestattet, wobei eine Tageskarte 13 Euro und eine Wochenkarte 25 Euro kostet. Die Möglichkeit, die Natur in der Umgebung zu genießen, bleibt somit auch während kritischer Zeiten bestehen.

Angesichts der drohenden Gefahr ist es essenziell, wachsam zu bleiben und die Lage im Blick zu behalten. Die Elbe hat in der Vergangenheit bewiesen, wie schnell sie sich verändern kann – die Menschen sind gefordert, sich der Risiken bewusst zu sein und angemessen zu reagieren. Bleiben Sie informiert und befolgen Sie die Anweisungen der zuständigen Stellen, um sich und andere zu schützen.

Für weitere Details über die Wasserstände und aktuelle Entwicklungen besuchen Sie bitte diesen Artikel auf maz-online.de.