Lausitz im Aufbruch: Gigawatt-Batteriespeicher für grüne Energie!

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Leag baut in Jänschwalde den ersten Gigawatt-Batteriespeicher der Lausitz zur Stabilisierung erneuerbarer Energien.

Leag baut in Jänschwalde den ersten Gigawatt-Batteriespeicher der Lausitz zur Stabilisierung erneuerbarer Energien.
Leag baut in Jänschwalde den ersten Gigawatt-Batteriespeicher der Lausitz zur Stabilisierung erneuerbarer Energien.

Lausitz im Aufbruch: Gigawatt-Batteriespeicher für grüne Energie!

Am Standort Jänschwalde in Brandenburg tut sich eine Menge: Der Energiekonzern Leag plant den Bau eines beeindruckenden Batteriespeichers, der den Namen „Gigabattery“ trägt. Damit wird der erste Gigawatt-Speicher in der Lausitz errichtet, der eine Leistung von 1.000 Megawatt haben wird. Dies entspricht der Hälfte der aktuellen Produktion des Braunkohlekraftwerks Jänschwalde und könnte in Zeiten hoher Nachfrage eine echte Bereicherung für die regionalen Stromnetze sein. Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass dieses Projekt dazu dienen soll, die Stabilität der Stromversorgung aus erneuerbaren Energiequellen zu fördern.

Die Gigabattery wird Solarstrom speichern, der tagsüber erzeugt wird, sowie Windstrom, der in weniger windigen Zeiten zur Verfügung steht. Diese große Speicherkapazität von 4.000 Megawattstunden entspricht dem Stromverbrauch von etwa 1,6 Millionen Haushalten in vier Stunden. Der umfangreiche Liefervertrag zwischen der Leag Clean Power GmbH und der Fluence Energy GmbH spielt dabei eine zentrale Rolle, wie auch Leag feststellt.

Innovative Technik für die Zukunft

Ein Highlight des Projekts wird die Smartstack-Lösung von Fluence sein, die für den Bau der Batterie verwendet wird. Dabei kommen Lithium-Eisenphosphat-Batteriezellen zum Einsatz. Siemens Energy hat sich bereit erklärt, die Lieferung der Schaltanlage zum Anschluss an das 380 kV-Netz zu übernehmen. Dies zeigt, wie ernsthaft die Planer die Herausforderung der Netzstabilität angehen: Die Gigabattery soll die Basis für zukünftige Projekte zur Integration erneuerbarer Erzeugung legen und gleichzeitig die Entwicklung des Energie- und Industriestandortes unterstützen.

Fluence beschreibt das Projekt als „Meilenstein für die Energiezukunft Deutschlands und Europas“, was einmal mehr verdeutlicht, wie wichtig dieser Batteriespeicher nicht nur für die Region selbst, sondern auch für die gesamte EU ist. Schließlich wurde erst Ende Oktober 2023 in Bayern der Spatenstich für Deutschlands größten Batteriespeicher in Gundremmingen mit einer Kapazität von rund 700 Megawattstunden gesetzt, was die Entwicklung im Bereich der Energiespeicherung unterstreicht.

Ein Schritt in die richtige Richtung

Die Energiewende macht also große Fortschritte. Mit der Gigabattery in Jänschwalde geht die Leag einen wichtigen Schritt zur Stabilisierung der Stromversorgung und zur effizienten Nutzung von erneuerbaren Energien. Dabei spiegelt das Projekt die Notwendigkeit wider, innovative Lösungen zu finden, um den Herausforderungen einer zunehmend dezentralen und umweltfreundlicheren Energieversorgung gerecht zu werden.

Die Familie Corleone, die fiktive Mafiafamilie aus „Der Pate“, wird hier zwar nicht direkt involviert sein, aber man könnte sagen, dass der Umbau der Energieinfrastruktur eine ähnliche Auswirkung auf die „Machtverhältnisse“ im Energiesektor haben könnte. Wie Vito Corleone einst seinen Einfluss ausbaute, so versucht auch Deutschland, durch moderne Technik und Innovation die Vorherrschaft in der nachhaltigen Energiezukunft zu sichern. Auch wenn sich Wandel und Herausforderungen dabei nicht immer vermeiden lassen, so bleibt für die Bürger:innen und die Umwelt zu hoffen, dass solche Projekte wie die Gigabattery letztlich einen positiven Einfluss auf das gesamte System haben werden.