LETZTE CHANCE: Schallschutz am BER endet bald – Antrag bis 4. November!

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Anwohner des BER in Teltow-Fläming können bis zum 4. November Anträge auf Schallschutz stellen – jetzt handeln!

Anwohner des BER in Teltow-Fläming können bis zum 4. November Anträge auf Schallschutz stellen – jetzt handeln!
Anwohner des BER in Teltow-Fläming können bis zum 4. November Anträge auf Schallschutz stellen – jetzt handeln!

LETZTE CHANCE: Schallschutz am BER endet bald – Antrag bis 4. November!

Die Uhr tickt für die Anwohner rund um den Flughafen Berlin-Brandenburg (BER). Bis zum 4. November können sie noch Anträge auf Schallschutz stellen, bevor die finanzielle Unterstützung für solche Maßnahmen ausläuft. Dies bedeutet, dass jetzt ein guter Zeitpunkt ist, um aktiv zu werden, denn nach diesem Datum wird es keine Förderung mehr geben. Wie die Tagesschau berichtet, erstreckt sich das Schallschutz- und Entschädigungsgebiet über etwa 40 Kilometer von Ludwigsfelde bis Gosen und umfasst rund 26.500 Haushalte, die Anspruch auf Schallschutz haben.

Das Schallschutzprogramm wurde ursprünglich im Zuge des Flughafenausbaus des ehemaligen Flughafens Schönefeld ins Leben gerufen. Seit über 20 Jahren können Anwohner Anträge einreichen, wobei bis September 2025 bereits etwa 22.800 Anträge gestellt wurden. Insgesamt wurden bis zu diesem Zeitpunkt rund 466 Millionen Euro in Schallschutzmaßnahmen investiert, wie die Zeit vermeldet.

Aktueller Stand der Anträge

Obwohl in den letzten zwei Jahren die Anträge für Schallschutzmaßnahmen zurückgingen – etwa nur 102 Anträge wurden in diesem Jahr bisher eingereicht –, zeigen die aktuellen Zahlen seit Oktober einen auffälligen Anstieg. Die Flughafengesellschaft hat im Rahmen des Programms bereits 22.161 Anträge bearbeitet; das bedeutet, dass viele Eigentümer Dateien für Schallschutzmaßnahmen oder Entschädigungszahlungen erhalten haben. In über 5.200 Haushalten wurde bereits Schallschutz eingebaut, während in rund 8.100 Haushalten die Umsetzung noch aussteht. Außerdem wurde gut 7.700 Haushalten eine Entschädigung zugesagt.

Die Flughafengesellschaft (FBB) hat zudem Wege gefunden, den aktiven Lärmschutz am BER weiter zu forcieren. Dazu gehört die Einführung lärmabhängiger Entgelte, die höhere Gebühren für lautere Flüge und niedrigere für leisere Flüge vorsieht. Airlines setzen vermehrt auf moderne, leisere Flugzeuge und verwenden Steilstartverfahren, um den Lärm am Boden zu reduzieren. Dies zeigt, dass es beständige Bemühungen gibt, den Fluglärm für die Anwohner zu minimieren, wie auf der Webseite der Berliner Flughafengesellschaft dargestellt wird.

Ein Ausblick

Mit dem nahenden Ende der Frist ist der Druck auf die Anwohner groß, sich schnell um ihre Anträge zu kümmern. Die FBB hat in den vergangenen Jahren bedeutende Anstrengungen unternommen, um die Lebensqualität der Anwohner zu erhöhen und ihnen mit finanziellen Mitteln unter die Arme zu greifen. Die Zahlen der letzten Monate zeigen, dass viele sich dieser Hilfe bedienen möchten, weshalb jetzt die Chance genutzt werden sollte, um von den bestehenden Programmen und den Investitionen zu profitieren.