Familiengeschichte: Von Obdachlosigkeit zur Kürbisernte am Rosenhof!

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Eine Familie in Karlstein wird obdachlos, findet aber ein neues Zuhause. Kürbisernte und Jubiläumsfeier prägen die Region Uckermark.

Eine Familie in Karlstein wird obdachlos, findet aber ein neues Zuhause. Kürbisernte und Jubiläumsfeier prägen die Region Uckermark.
Eine Familie in Karlstein wird obdachlos, findet aber ein neues Zuhause. Kürbisernte und Jubiläumsfeier prägen die Region Uckermark.

Familiengeschichte: Von Obdachlosigkeit zur Kürbisernte am Rosenhof!

Maik Flemming und seine Familie aus Karlstein haben sich in den letzten Jahren durch harte Arbeit und Entbehrungen einen Namen gemacht. Jetzt, anlässlich des 20-jährigen Bestehens ihres „Rosenhofs“, blicken sie stolz auf ihre Erfolge zurück. Am 27. und 28. September findet ein Kürbisfest statt, das nicht nur die Kölner Geselligkeit feiert, sondern auch die bemerkenswerte Geschichte einer Familie, die aus der Not heraus ihr Glück schmiedete, aufgreift. Uckermarkkurier berichtet von den Anfangszeiten, als Maik und seine Frau Carmen überraschend obdachlos wurden, nachdem ihr angestrebtes Zuhause nicht verfügbar war. Tochter Peggy hat daraufhin ein zwei Hektar großes Grundstück gefunden, auf dem die Familie ihr Vorhaben verwirklichen konnte.

Die Kürbisernte ist für die Flemmings besonders bedeutend. In diesem Jahr haben sie über sieben Tonnen der orangefarbenen Früchte von Hand geerntet – eine wahre Meisterleistung. „Da heißt es bücken, bücken, bücken“, so Maik, der trotz gesundheitlicher Probleme wie Rücken- und Bandscheibenbeschwerden noch immer die körperliche Anstrengung nicht scheut. Yvonne, eine ihrer Angestellten, bewundert die elegante Handhabung der Kürbisse und erklärt, wie wichtig es ist, bei der Ernte die Fruchtkörper mit einem etwa fünf Zentimeter langen Stück Stiel abzutrennen, um Verletzungen zu vermeiden. „Ein eingerissener Stiel kann auf Pilzkrankheiten hinweisen“, ergänzt sie, während sie die schmackhaften Kürbisse prüft. Mein schöner Garten hebt die Sorgfalt hervor, die in diesen Ernteprozess einfließt, der händisch und ohne Maschinen erledigt wird.

Ein Blick auf die Herausforderungen der Landwirtschaft

Aber nicht nur der „Rosenhof“ hat mit Herausforderungen zu kämpfen. Viele Kürbisbauern in der Umgebung stellen fest, dass die Ernteerträge in diesem Jahr geringer ausfallen als in den Vorjahren. Wetterphänomene wie ein sehr trockenes Frühjahr gefolgt von einem regnerischen Sommer haben Spuren hinterlassen. So berichtet rbb24, dass Pflanzen durch Frost erfroren sind oder vertrockneten und dies auch die Blumen beeinträchtigt hat. Im Vorjahr betrugen die Erträge in Brandenburg satte 12.500 Tonnen auf 450 Hektar Anbaufläche – ein Rekord, der heuer jedoch in den Hintergrund rückt.

Zurück zum „Rosenhof“, wo die Familie an einer baldigen Übergabe des Geschäftsführerpostens an Sohn Tom arbeitet. Er hat sich gut in die Fußstapfen seines Vaters eingearbeitet und plant, das Erbe der Familie mit frischen Ideen weiterzuführen. Maik und Carmen wünschen sich, ein wenig kürzerzutreten, aber die arbeitsreichen Tage lassen nur wenig Raum zur Entspannung.

Kürbisfest und weitere Attraktionen

Ein weiterer Lichtblick ist die Eröffnung des „Dornröschencafés“ und die Einführung eines monatlichen Brunchs am ersten Sonntag des Monats, der ab Oktober beginnen wird. Diese neuen Angebote sollen nicht nur die Besucher des Kürbisfestes anlocken, sondern auch die Region bereichern.

Insgesamt spiegelt die Geschichte des „Rosenhofs“ die Anstrengungen, die Herausforderungen und die Erfolge wieder, die das Leben auf dem Land prägen. Am Ende zeigt sich, dass nicht nur die Kürbisse hoch im Kurs stehen, sondern auch die Gemeinschaft und der Unternehmergeist. Besuchen Sie das Kürbisfest und unterstützen Sie die lokale Landwirtschaft – denn auch kleine Erfolge sind wertvoll!