DFB-Frauen im Fokus: Können sie den Europameistertitel erkämpfen?

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Die DFB-Frauen starten am 2. Juli 2025 in der Schweiz bei der Frauen-EM. Favoritenanalyse und Spielplan für die Gruppenphase.

Die DFB-Frauen starten am 2. Juli 2025 in der Schweiz bei der Frauen-EM. Favoritenanalyse und Spielplan für die Gruppenphase.
Die DFB-Frauen starten am 2. Juli 2025 in der Schweiz bei der Frauen-EM. Favoritenanalyse und Spielplan für die Gruppenphase.

DFB-Frauen im Fokus: Können sie den Europameistertitel erkämpfen?

Ab dem 2. Juli 2025 wird die Fußball-Europameisterschaft der Frauen in der Schweiz ausgetragen. Die Vorfreude auf das Turnier ist bereits groß, auch wenn die DFB-Frauen nicht als die absolut Topfavoriten gelten. Dennoch gibt es zahlreiche Chancen, wie sportschau.de berichtet. Das Team unter Bundestrainer Christian Wück hat zuletzt mit einem überzeugenden 6:0 gegen Österreich und 4:0 gegen die Niederlande auf sich aufmerksam gemacht. DFB-Sportdirektorin Nia Künzer strebt den Titel an und sieht die Mannschaft als Mitfavoriten.

Spanien wird als der große Favorit des Turniers gehandelt, mit einer Siegwahrscheinlichkeit von 15,7%, gefolgt von Deutschland mit knapp 14% und Frankreich mit 13,3%. Unter der Leitung von Trainerin Montse Tomé hat das spanische Team seine Stärken, vor allem im Positionsspiel und der Mittelfeldkontrolle, deutlich verbessert. Jedoch gibt es auch Schwächen, etwa in den Rückräumen hinter den Außenverteidigern, was tempogefährliche Konter ermöglichen könnte.

Die Gruppenphase im Detail

Das Turnierformat sieht eine Gruppenphase vor, gefolgt von K.-o.-Runden. In der ersten Phase spielen 16 Teams in vier Gruppen, sodass die Spannung von Anfang an hoch bleibt. Die Spiele beginnen wie folgt:

  • 2. Juli: Island – Finnland (18.00 Uhr, Thun) / Schweiz – Norwegen (21.00 Uhr, Basel)
  • 3. Juli: Belgien – Italien (18.00 Uhr, Sion) / Spanien – Portugal (21.00 Uhr, Bern)
  • 4. Juli: Dänemark – Schweden (18.00 Uhr, Genf) / Deutschland – Polen (21.00 Uhr, St. Gallen)
  • 5. Juli: Wales – Niederlande (18.00 Uhr, Luzern) / Frankreich – England (21.00 Uhr, Zürich)
  • 6. Juli: Norwegen – Finnland (18.00 Uhr, Sion) / Schweiz – Island (21.00 Uhr, Bern)

Die DFB-Frauen treten am 4. Juli in St. Gallen gegen Polen an und hoffen auf einen starken Turnierstart.

Der Weg zur EM

Die Qualifikation war hart umkämpft. Insgesamt 55 UEFA-Nationalteams waren für die 16 Startplätze im Rennen, wobei 51 Mannschaften das Qualifikationsturnier in Angriff nahmen. Die Schweiz wurde als Gastgeber ausgewählt, nachdem sie sich gegen Bewerber wie Polen und die nordischen Länder durchsetzte. Besonders bemerkenswert: Es ist die 14. Auflage der UEFA Women’s Championship, und das Turnier verspricht, die Verkaufszahlen zu steigern – bereits zum Start der Ticketverkäufe am 1. Oktober 2024 standen über 720.000 Karten zur Verfügung.

Apropos Karten: Die Fans dürfen sich auf spannende Besucheraktionen freuen. Der offizielle Maskottchen „Maddli“, ein etwaiger St. Bernard Welpe, wurde bereits bekannt gegeben und wird in die Promotions für das Turnier eingebunden. Mittelfristig will die Schweiz nicht nur jede einzelne Partie ausverkauft sehen, sondern auch das Frauenfußballprofil im Land erheblich anheben.

Insgesamt ist die EM der Frauen ein großangelegtes Event, das nicht nur sportlich, sondern auch gesellschaftlich an Bedeutung gewinnt. Sicher ist: Die Zuschauer können sich auf packende Spiele freuen, während sich die Teams um den Titel streiten. Während deutsche Fußballfans die DFB-Frauen anfeuern, wird auf dem Platz ein großes Spektakel stattfinden, das in den kommenden Wochen die Fußballwelt in Atem halten wird. Die ersten Spiele kommen bald, die Vorfreude ist bereits jetzt spürbar.