Aktuelle Pegelstände an der Ostsee: Hochwasserwarnung für MV!

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Aktuelle Pegelstände der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern am 29.08.2025, inklusive Warnhinweise und Verhaltensempfehlungen.

Aktuelle Pegelstände der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern am 29.08.2025, inklusive Warnhinweise und Verhaltensempfehlungen.
Aktuelle Pegelstände der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern am 29.08.2025, inklusive Warnhinweise und Verhaltensempfehlungen.

Aktuelle Pegelstände an der Ostsee: Hochwasserwarnung für MV!

Während die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern die letzten Sommertage genießen, bleibt das Thema Hochwasser an der Ostseeküste ein heißes Eisen. Gerade in den letzten Wochen gab es mehrere Sturmfluten, die für Aufregung sorgten. Heute, am 29. August 2025, blicken wir auf die aktuellen Pegelstände in den wichtigsten Messstationen.

In Warnemünde beispielsweise liegt der mittlere Wasserstand bei 507 cm. Ein Blick auf die historischen Daten zeigt, dass der höchste Hochwasserstand hier 770 cm betrug, und zwar am 13. November 1872, während der niedrigste Wasserstand bei 332 cm am 18. Oktober 1967 gemessen wurde, berichtet die Ostsee-Zeitung.

Doch was bedeuten eigentlich die Begriffe „Mittleres Niedrigwasser“ (MNW) und „Mittleres Hochwasser“ (MHW)? Diese beschreiben die durchschnittlichen Wasserstände über einen bestimmten Zeitraum. Der MNW in Warnemünde beträgt 407 cm, während das MHW bei 617 cm liegt und somit ein wichtiger Parameter für die betroffenen Gebiete ist.

Pegelstände im Überblick

Die Pegelstände an verschiedenen Orten sind ebenso von Bedeutung. Aktuelle Werte zeigen, dass in Zingst der Wasserstand bei 530 cm liegt, in Bodstedt sind es 532 cm, und in Ralswiek misst man 527 cm. Entgegen drohenden Sorgen macht der Wasserstand in Börzow (124 cm) und Questin (90 cm) von sich reden, da diese Werte nahe am durchschnittlichen Mittelwasser liegen.

  • Zingst: 530 cm (Differenz zum Mittelwasser: 23 cm)
  • Bodstedt: 532 cm (Differenz: 22 cm)
  • Ralswiek: 527 cm (Differenz: 19 cm)
  • Börzow: 124 cm (Differenz: 9 cm)
  • Questin: 90 cm (Differenz: -23 cm)

Aktuelle Zahlen der Meteomannschaft verführen dazu, zu versichern, dass das Hochwasser im Moment keine akute Bedrohung darstellt. Dennoch sind die letzten Sturmfluten nicht zu unterschätzen: Die Schäden von Oktober letzten Jahres beliefen sich auf 56 Millionen Euro, wobei die Stadt Sassnitz ein finanzielles Polster von 42 Millionen Euro benötigt, um die touristische Infrastruktur und die Hafenschutzanlagen wiederherzustellen.

Verhaltensregeln bei Hochwasser

Die zuständigen Institutionen, wie Bund, Länder, Kreise, Polizei und Feuerwehr, haben klare Warnmechanismen etabliert, um die Öffentlichkeit über gefährliche Pegelstände zu informieren. Bei Hochwasser gilt es, sich wacker zu halten: Strom und Gas sollten abgestellt, persönliche Wertsachen gesichert und Vorräte angelegt werden. Auf die Sirenen, Lautsprecherwagen und die sozialen Medien ist Verlass, um schnell die nötige Information zu erhalten.

Zusammengefasst lässt sich sagen: Auch wenn Hochwasser in Mecklenburg-Vorpommern nicht neu ist, bleibt es von Bedeutung für die Anwohner und Reisenden. Ein aufmerksames Auge auf die Pegelstände und ein kühler Kopf im Krisenfall sind die besten Begleiter, um diesen Sommer sorglos zu genießen. Weitere Informationen zu den Pegelständen sind auf dem Pegelportal MV verfügbar.