CDU in MV fordert mehr Polizei – Rot-Rot ignoriert Sicherheitsproblem!
Die CDU in Mecklenburg-Vorpommern äußert Enttäuschung über abgelehnte Sicherheitsanträge im Landeshaushalt 2026/2027.

CDU in MV fordert mehr Polizei – Rot-Rot ignoriert Sicherheitsproblem!
Die Diskussion um die Sicherheit in Mecklenburg-Vorpommern bleibt weiterhin ein hitziges Thema. Am 7. November 2025 wurde bekannt, dass die CDU-Fraktion im Land enttäuscht ist über die Ablehnung von 14 Änderungsanträgen zum Landeshaushalt 2026/2027 durch die Linkskoalition aus SPD und Linken. Unter den abgelehnten Anträgen befand sich ein Vorschlag zur Schaffung von 100 neuen Stellen bei der Polizei, was unter den gegenwärtigen Sicherheitsherausforderungen als dringend nötig erachtet wird. Nordkurier berichtet, dass Marc Reinhardt, der haushaltspolitische Sprecher der CDU, die Landesregierung für ihr fehlendes Problembewusstsein bezüglich Themen wie Cybercrime und Extremismus kritisierte.
Das Innenministerium, geleitet von Christian Pegel von der SPD, wies diese Vorwürfe zurück und betonte die Wichtigkeit eines verlässlichen und nachhaltigen Personalaufbaus in der Landespolizei. Seit 2016 wurde die Zahl der Polizeistellen bereits erheblich erhöht, mit einem Ziel von 6.183 Stellen im Haushalt. Jährlich werden neue Kräfte ausgebildet, um altersbedingte Abgänge zu kompensieren und den Personalbestand zu stabilisieren.
Fachkräftemangel und Ausbildung
Der Fachkräftemangel in der Polizei ist ein zentrales Problem. Das Innenministerium machte deutlich, dass eine Erhöhung der Planstellen ohne zusätzliche Bewerber nicht zu einer Verbesserung im täglichen Dienst führen kann. Daher setzt die Landesregierung auf die Ausweitung und Modernisierung der Ausbildung. Ein neuer Y-Studiengang soll die Spezialisierung im kriminalpolizeilichen oder schutzpolizeilichen Bereich fördern und dezentrale Informationsangebote sollen gezielt Nachwuchs ansprechen.
Zusätzlich unterstützt die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern diverse Fahndungsaktionen, um die Sicherheit weiter zu erhöhen. So wird beispielsweise seit dem 4. November 2025 nach einer unbekannten Diebin gefahndet, die im Juli 2025 in Wismar aktiv war. Auch das Landeskriminalamt (LKA) meldete aktiv Fortschritte in der Fahndung nach gestohlenen Schmuckstücken aus dem Louvre in Paris, die am 19. Oktober 2025 entwendet wurden. Polizei MV hat diesbezüglich umfassende Unterstützung sowohl für nationale als auch internationale Fahndungen bereitgestellt.
Probleme im Sicherheitssektor
Trotz der positiven Statistik bezüglich neuer Polizeistellen bleibt der Druck auf die Sicherheitskräfte hoch. Die stetige Notwendigkeit, auf Cybercrime und Extremismus zu reagieren, erfordert nicht nur mehr Personal, sondern auch besser geschulte Fachkräfte. Calculator.net beschreibt den Zusammenhang von personellen Ressourcen zu den steigenden Anforderungen ganz anschaulich: Ein Prozent ist hierbei mehr als nur eine Zahl; es ist oft der entscheidende Unterschied zwischen ausreichender und unzureichender Sicherheit.
Insgesamt wird deutlich, dass die Herausforderungen, denen sich die Polizei und die Regierung in Mecklenburg-Vorpommern gegenübersehen, nicht zu unterschätzen sind. Die Initiativen zur Verbesserung der Situation in der Sicherheitslandschaft sind unumgänglich, um zukünftige Herausforderungen erfolgreich zu meistern und die Sicherheit für alle Bürger zu gewährleisten.